Hammelburg
Volleyball 2. Bundesliga

Karlovic und Co. auf der Suche nach Konstanz

Eine lange Fahrt und ein kurzes Vergnügen für die Hammelburger Jungs an der Elbe.
Artikel einbetten
Eine ordentliche Leistung genügte den Hammelburgern um Friedrich Fell (im Bild) nicht in Dresden. Foto: Hopf
Eine ordentliche Leistung genügte den Hammelburgern um Friedrich Fell (im Bild) nicht in Dresden. Foto: Hopf
VC Dresden - TV/DJK Hammelburg 3:0 (25:13, 25:21, 27:25).
Der erste Saisonsieg mit dem aufregenden Tiebreak-Erfolg über Leipzig war die vielversprechende Motivations-Basis für den Auftritt bei den Elbe-Städtern. Doch der nächste Sachsen-Stopper sollte nicht folgen aus Sicht der Unterfranken, die nach nur 73 Minuten wieder ihre Sachen packen durften. "Den ersten Satz haben wir verschlafen. Da lief bei uns kaum etwas und dem Gegner ist alles gelungen", berichtete Tado Karlovic.
Vielleicht aufgrund einer gewissen Trägheit auch im Kopf nach der langen Anreise im Dauerregen, die schon verspätet begonnen hatte, weil ein Fahrzeug bei der Abfahrt streikte. "Wir waren zwar pünktlich in der Halle, aber der geplante Spaziergang zur Einstimmung auf das Match musste entfallen", so der TV/DJK-Trainer. Chancenlos waren die Hammelburger Jungs keinesfalls, spielten in den Sätzen zwei und drei ordentlichen Volleyball, führten desöfteren. "Aber wir haben es nicht geschafft, auf konstant gutem Niveau zu bleiben. Dresden hat ein starkes Team, und wir haben den Gegner mit kleinen Aussetzern in wichtigen Phasen stark gemacht", analysierte Karlovic.


Der siebte Matchball sitzt

Die 345 Zuschauer im Volleydome Bürgerwiese hatten Grund zum Feiern, weil der Aufsteiger jeweils zum Satzende die größere Stabilität nachwies. "Uns ist es nicht gelungen, Druck in den Aufschlag zu bekommen. Oder wir haben gleich direkte Fehler gemacht, dadurch hatte Dresden leichtes Spiel", sagte Friedrich Fell stellvertretend für seine Mannschaft, die im dritten Satz nah dran war an einem Sensationscomeback. Beim 24:20 schien die Partie verloren, doch vier Matchbälle wehrten die TV/DJKler ab, später zwei weitere, ehe die Mannen um Marco Donat doch ihren ersten Heimsieg bejubeln durften. "Das Spiel war Mist. Dresden hat unglaublich gut angenommen und gegen deren starke Blocks haben wir im gesamten Spiel einfach kein Rezept gefunden", resümierte ein enttäuschter Kapitän Felix Bendikowski. Und weil Selbsterkenntnis der erste Schritt zur Besserung ist, besteht Hoffnung für das anstehende Heimspiel gegen Freiburg am Samstag in der Saaletalhalle.
Verwandte Artikel
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren