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Rhönklub Münnerstadt feiert 140-Jähriges

Der Rhönklub-Zweigverein Münnerstadt hat sein 140-jähriges Bestehen gefeiert. Drei neue Ehrenmitglieder wurden ernannt.
Neue Ehrenmitglieder des Rhönklub-Zweigvereins Münnerstadt sind Dr. Johannes Becker und Helmut Persch (4. und 5. von links). Das goldene Clubabzeichen bekam Herbert Schmid (2. von links). Ganz links: der Präsident des Rhönklub-Hauptvorstandes, Jürgen Reinhardt. 3. von links der kommissarische Vorsitzende der Region Saale-Sinn, Konrad Tripp und rechts der Zweigvereins-Vorsitzende Egbert Haut.
 
von DIETER BRITZ
Der Rhönklub-Zweigverein Münnerstadt hat sein 140-jähriges Bestehen gefeiert. Drei neue Ehrenmitglieder wurden ernannt, Ehrenvorsitzender Baldur Kolb hielt einen Festvortrag, und die Mitglieder stimmten Lieder zu ihrer Feier an.

Vorsitzender Egbert Haut begrüßte den Präsidenten des Rhönklub-Hauptvorstandes in Fulda, Jürgen Reinhardt, den kommissarischen Vorsitzenden der Region Saale-Sinn, Konrad Tripp und als Vertreter der Stadt Münnerstadt Stadtrat Leo Pfennig.

"Der Rhönklub zählt zu den großen Traditionsvereinen in Münnerstadt. Er kümmert sich nicht nur um Wandern, sondern auch um Natur, Kultur und Geschichte", betonte Pfennig. "Die Stadt weiß, was sie an ihrem Rhönklub hat. Ich bin zuversichtlich, dass die Raumfrage gelöst werden kann." Bekanntlich kann der Rhönklub, der seit langem das Jörgentor gepachtet hat und pflegt, den Turm schon wegen der steilen Treppen nicht mehr auf Dauer als Vereinsheim nutzen.

Egbert Haut blendete zurück auf seine Vorgänger als Zweigvereinsvorsitzende. "Es waren alles honorige Leute, Apotheker, Notare, Studiendirektoren", sagte er. Sein Vorgänger mit der weitaus längsten Amtszeit war Baldur Kolb, der den Zweigverein von 1977 bis 2008 führte. Der heutige Ehrenvorsitzende wies in seinem Festvortrag darauf hin, dass zur Gründungszeit des Rhönklubs 1876 die Rhön das Armenhaus Deutschlands gewesen sei.


Durchschnittsalter steigt

Für den Zweigverein Münnerstadt gebe es kein exaktes Gründungsdatum. Eine Mitgliederliste aus der Zeit im Stadtarchiv zeige aber, dass vor allem das gehobene Bürgertum hier vertreten gewesen sei. Kolb erinnerte an die Gründung des Singkreises, an die Pflege der Schlegelwarte, an den Ausbau des Jörgentores und auch an den Fotokreis, der mit einer Ausstellung im Rathaus gerade sein 50-jähriges Bestehen feiert. Er macht sich Sorgen um die Zukunft des Rhönklubs: das Durchschnittsalter steige ständig, deshalb würden die Mitgliedszahlen ebenso kontinuierlich sinken. Bei größeren Veranstaltungen sei von der Jugend nichts zu sehen, außer in der Blaskapelle. Er stellte die Frage in den Raum, ob zum Beispiel mit Gesundheitswandern oder mit Mountainbiking neue Mitglieder zu gewinnen seien.

Rhönklub-Präsident Jürgen Reinhardt gratulierte dem Rhönklub-Zweigverein Münnerstadt zum 140. Geburtstag und erinnerte daran, dass nur ein Jahr nach der Gründung des Rhönklubs 1876 in Gersfeld auch in Münnerstadt sich Männer zu diesem Zweck zusammenfanden. Er überreichte eine hohe Auszeichnung: Herbert Schmid heftete er das goldene Klubabzeichen ans Revers. Der Geehrte hatte von 1999 bis zum Jahr 2017 das Wegenetz betreut, im Vorstand mitgearbeitet und ist Wanderführer.

Der kommissarische Bezirksvorsitzende Konrad Tripp überreichte drei Mitgliedern die Urkunden zur Ernennung als Ehrenmitglieder: Helmut Petsch hat sich über Jahrzehnte um den Zweigverein verdient gemacht, sich um Jugendarbeit und um die Natur gekümmert. Dr. Johannes Becker bekam dazu ein besonderes Geschenk zu seinem Geburtstag. Er leitet seit 1994 den Fotokreis, der den Namen der Stadt und des Rhönklub-Zweigvereins weltweit bekannt gemacht hat. Wolfgang Peschel, der bei der Jubiläumsfeier nicht anwesend sein konnte, hat sich seit vielen Jahren als Helfer bei Veranstaltungen und geschickter Organisator ausgezeichnet. "Die Region Saale-Sinn ist stolz auf diesen Zweigverein Münnerstadt", sagte Tripp.

Rhönklub-Mitglied und Musikdirektor Bernd Hammer und sein Bruder Klaus begleiteten das Wirtshaussingen mit Liedern wie "Mein Vater war ein Wandersmann" bis "Ein Heller und ein Batzen".
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