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Tradition

Prozession und Messen zu Mariä Himmelfahrt

An Mariä Himmelfahrt ist die Wallfahrtskirche Maria Ehrenberg wieder Anlaufpunkt für viele Pilger der Region. Bis zu 10 000 Besucher werden erwartet.
Foto: Marion Eckert
 
von MARION ECKERT
Lourdes, Fatima, München und Maria Ehrenberg in der Rhön - vier Orte, die eng mit der Marienverehrung und dem Rosenkranzgebet verbunden sind und in diesem Jahr eine besondere Bedeutung haben. Seit 100 Jahren wird die Gottesmutter Maria als Patrona Bavariae, als Schutzheilige Bayerns verehrt. Im Mai dieses Jahres wurde diese Jubiläum in München auf dem Marienplatz groß gefeiert.

Vor 100 Jahren erschien die Gottesmutter im portugiesische Örtchen Fatima drei Hirtenkindern. So werden in diesem Jahr die wunderbaren Erscheinungen und Botschaften "Unserer Lieben Frau von Fatima" in Fatima auf besondere Weise gefeiert. Und schließlich: Die Familienwallfahrt des Bistums Würzburg führte in diesem Jahr nach Lourdes und stellte ebenfalls eine Marienerscheinung in den Vordergrund.

Egal an welchem der Orte, der Glaube und das gemeinsame Gebet verbinden die Gläubigen zu einer Gemeinschaft. Es geht hier wie dort um das Gebet, die Rosenkranzkönigin, die Mutter der Barmherzigkeit. "Suchst du Trost in bangen Stunden, geh zum heil'gen Berg hinauf. Wo so viele Trost gefunden, nimmt auch dich Maria auf." Diese Worte voller Hoffnung empfangen den Pilger am Sockel der ersten Madonna am Fuß der beeindruckenden Treppenanlage auf den Maria Ehrenberg.

Seit 500 Jahren verehren Pilger hier die "Mutter der Barmherzigkeit". Bis heute gilt der Maria Ehrenberg als wichtigstes und beliebtestes Marienheiligtum der Rhön. Besondere Brisanz und Bedeutung als "Königin des Friedens" erhält der bei Bad Brückenau gelegene Ort zudem durch seine Lage mitten im Truppenübungsplatz Wildflecken. Der Ehrenberg ist nur an bestimmten Tagen frei zugänglich und dann nur über Panzerstraßen und staubige Pisten.


Prozession und Nachtwache

Ziel der vielen Besucher ist die "Mutter der Barmherzigkeit": eine spätgotische Madonna mit Jesuskind aus dem 15. Jahrhundert. Seit der Neugestaltung im Jahr 2000 wird die Holzfigur von einer goldenen Scheibe umrahmt. Hauptwallfahrtstag mit bis zu 10 000 Besuchern ist Mariä Himmelfahrt, das am Vorabend mit Lichterprozession und Nachtwache begonnen wird. Auch in diesem Jahr werden sich viele Gruppe aus den umliegenden Gemeinden aus Bayern und Hessen auf den Weg nach Maria Ehrenberg machen. Doch nur die Wallfahrer aus Wegfurt haben das Privileg, auch zu Fuß durch den Teil des Truppenübungsplatzes zu wallen. Alle anderen Wallfahrtsteilnehmer werden mit dem Bus nach Maria Ehrenberg gefahren.

Die Wegfurter machen sich am Montag, 14. August, um 9 Uhr mit Pfarrer Klaus Weber auf den Weg. Kurz vor 14 Uhr ist Treffpunkt an der Kapelle in Oberweißenbrunn. Von dort starten die Wallfahrer durch den Truppenübungsplatz über einen Teil der Dammersfelder Kuppe. Es ist möglich erst um 14 Uhr an der Kapelle in Oberweißenbrunn dazuzustoßen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Für viele Wallfahrtsgruppen ist es "Pflicht", die 254 Stufen - die "Himmelsleiter" - zur Kirche hinauf zu beten. Die zahlreichen Stufen symbolisieren den Rosenkranz. Die Zufahrt zu Maria Ehrenberg ist über die Zufahrtsstraße möglich. Ab der Abzweigung von der B27 bei Kothen geht es Richtung Truppenübungsplatz Westtor.

Programm Am Montag, 14. August, ist ab 18 Uhr Beichtgelegenheit. Um 20.30 Uhr beginnt mit einem Rosenkranzgebet die Vigilfeier. Der Hauptgottesdienst wird mit mehreren Priestern am Freialtar gefeiert. Als Ehrengast und Hauptzelebrant wird in diesem Jahr Domvikar Pauls Weißmantel erwartet. Zuvor ziehen die Pilger im Rahmen einer Lichterprozession mit dem Gnadenbild um die Kirche. Die musikalische Begleitung wird in diesem Gottesdienst von den Hohenrother Wallfahrtsmusikern übernommen. Nach der Messfeier verabschieden sich nach und nach verschiedene Wallfahrtsgruppen mit einer kurzen Andacht. Die Nacht der Anbetung beginnt. Die ganze Nacht hindurch ist es möglich, in der abgedunkelten Kirche zu beten und zu singen. Um 2 Uhr gestalten die Hohenrother Musiker die Nachtandacht. Natürlich hat man auch die Möglichkeit, sich mit seinem mitgebrachten Schlafsack draußen vor der Kirche zum Schlafen hinzulegen. Der Kaffeestand ist die ganze Nacht hindurch geöffnet. Um 7 Uhr endet die Gebetsnacht mit dem ersten Morgengottesdienst. Um 8 Uhr findet der zweite Morgengottesdienst statt. Diese Gottesdienste werden in der Kirche zelebriert, so hat man die Möglichkeit draußen zu frühstücken. Um 9 Uhr begintt der Hauptgottesdienst zum Fest Maria Himmelfahrt am Freialtar. Die Festpredigt wird Dekan Michael Krammer halten. Eine weitere Messfeier findet um 11 Uhr statt.
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