Kultur

Lesen und lesen lassen

Das Münnerstädter Altstadtcafé ist nicht nur ein Integrationscafé für Sucht- und psychisch Kranke. Neben Ausstellungen wird es nun auch Lesungen geben.
Uschi Klicha liest im Münnerstädter Altstadtcafé. Am 21. Oktober startet das neue Projekt "Lesen und lesen lassen". Thomas Malz
 
von THOMAS MALZ
Schon seit Jahren stellen Künstler aus der Region ihre Arbeiten im Münnerstädter Altstadtcafé vor. Es gibt Veranstaltungen rund um die Gesundheit und das Wohlfühlen und auch schon mal einen syrischen Abend, an dem Flüchtlinge sich selbst, ihre Kultur und vor allem ihre Speisen vorstellen. Und nun wird eine Veranstaltungsserie dazukommen, die vier Mal im Jahr stattfinden wird: Lesen und lesen lassen.
Café-Chefin Uschi Klicha ist immer auf der Suche nach Ideen, wie das kulturelle Leben in Münnerstadt bereichert werden könnte. Da hat sie unter anderem auch Bärbel Fürst und Bernt Sieg um Rat gefragt. Die konnten sich eine Art Literatursalon vorstellen. Das Konzept: Im Gegensatz zu einer normalen Buchlesung sollen mehrere Menschen aus verschiedenen Werken vorlesen.
Thomas Seuberling hat dazu dann gleich das Motto "Lesen und lesen lassen" kreiert. Sechs bis maximal zehn Personen sollen an einem Abend jeweils für etwa zehn bis 15 Minuten vorlesen. Wichtig ist nur, dass sie sich zuvor beim Altstadtcafé anmelden. "Auch Gedichte sind willkommen", sagt Bärbel Fürst. "Wir sind wirklich für alles offen", fügt Uschi Klicha hinzu.
Start wird am Samstag, 21. Oktober, sein. Die Lesungen beginnen jeweils um 19 Uhr. Sollte es tatsächlich einmal einen Engpass geben und sich nicht genügend Leser finden, dann haben Bärbel Fürst Bernt Sieg und Jens Müller-Rastede ihre Unterstützung zugesagt. Dann werden sie allerdings nicht zusammen als "Litera(n)ten" auftreten, sondern einzeln aus einem Buch vorlesen.
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