St. Michael

Stiftung beginnt mit Erweiterungsbau

Im April beginnt die Carl-von-Heß'sche Sozialstiftung mit den Arbeiten am Erweiterungsbau des Betreuten Wohnen.
Wo früher die Brauerei stand, soll nun ein Erweiterungsbau für das Haus St. Michael entstehen.  Foto: Thomas Malz
 
von THOMAS MALZ
Nach dem Abriss der Klosterbrauerei einschließlich der ehemaligen Abfüllanlage im vergangenen Jahr ist es ruhig geworden um das Kloster-Areal. Aber die Ruhe täuscht. "Im April beginnen wir mit der Baumaßnahme", sagt der Vorstand der Carl-von-Heß'schen Sozialstiftung, Marco Schäfer.
Die Sozialstiftung hat 2013 das Juliusspital und den Betrieb des Betreuten Wohnen im Haus St. Michael übernommen und ist seit Mitte 2015 auch Inhaber des Klosterareals (mit Ausnahme des Jugendhauses am Dicken Turm). Im letzten Jahr entschlossen sich die Verantwortlichen, das Brauereigebäude aus den 1960er Jahren abzureißen. Die Jahrhunderte alte Brautradition war schon einige Jahre zuvor komplett eingestellt worden. Das marode Gebäude soll einem Anbau für das Betreute Wohnen weichen. Seit dem Abriss liegt die Fläche brach.
Anfang April werden nun die Baufahrzeuge anrücken. In das Erdgeschoss des Neubaus sollen eine ärztliche Gemeinschaftspraxis und eine Fußpflegepraxis einziehen, erläutert Marco Schäfer. Auch der ambulante Betreuungsdienst des Juliusspitals wird dort einziehen. In den Obergeschossen sind zwölf Wohnungen geplant. Dort wird es auch eine Verbindung zum bestehenden Klostergebäude geben. "Die Nachfrage nach unseren 29 Wohnungen ist sehr gut", bekräftigt der Stiftungsvorstand. Deshalb habe man sich auch entschlossen, das Angebot zu erweitern. Teilweise wird das Gebäude unterkellert, um Abstellräume für die Bewohner zu schaffen. Weil das Areal relativ groß ist, bleibt noch Platz für private Parkplätze, deren Anzahl bisher recht beschränkt war.
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