Oberthulba
Einsatz

Ein Toter und drei Verletzte nach Unfall auf der A7 bei Oberthulba

Wegen eines Unfalls war die A 7 am Dienstagabend ab der Anschlussstelle Oberthulba in Richtung Kassel gesperrt. Ein 65-Jähriger kam ums Leben.
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Total zerstört wurde der Pkw beim Unfall auf der A 7.Foto: Ralf Ruppert
Total zerstört wurde der Pkw beim Unfall auf der A 7.Foto: Ralf Ruppert
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Ein schwerer Unfall hat sich am Dienstag gegen 16.30 Uhr auf der A7 zwei Kilometer nördlich der Autobahn-Auffahrt Oberthulba in Unterfranken ereignet. Ein Mensch kam ums Leben, drei weitere wurden verletzt, einer davon schwer. Wie die Polizei erst am Mittwoch-Morgen mitteilte, stammten die Insassen des Pkw aus Nordrhein-Westfalen: Der verstorbene Beifahrer war 65 Jahre alt, der Fahrer 33.


Die Autobahn in Richtung Kassel war bis 22.30 Uhr komplett gesperrt, der Verkehr verlagerte sich auf die Landstraßen der Region, wodurch es zu Behinderungen in weiten Teilen des Landkreises kam. Die Unfallaufnahme erfolgt durch die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck.

Ein Bild der Zerstörung bot sich den Einsatzkräften: Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wechselte ein Lkw zwischen den Anschlussstellen Bad Kissingen/Oberthulba und Bad Brückenau/Wildflecken von dem rechten auf den mittleren Fahrstreifen, um einen vorausfahrenden Lastwagen zu überholen. Als der Lkw offenbar zu weit nach links geriet, kam es zur Kollision mit einem Mercedes, der auf der linken Spur unterwegs war. Ein weiterer Pkw wurde durch herumfliegende Trümmerteile beschädigt.


Beifahrer aus Mercedes geschleudert und tödlich verletzt

Durch den Zusammenstoß wurde die rechte Fahrzeugseite des Mercedes aufgerissen. Der Beifahrer wurde aus dem Pkw geschleudert und dabei tödlich verletzt. Auch der Mercedesfahrer erlitt schwere Verletzungen. Er wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Der 57-jährige Lkw-Fahrer stand ebenso wie der 46-jährige Fahrer des zweiten beteiligten Pkw unter Schock. Beide kamen vorsorglich mit Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Die Ermittlungen hinsichtlich des exakten Unfallhergangs werden von der Verkehrspolizeiinspektion Schweinfurt-Werneck geführt. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt ist auch ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden.

Neben Polizei und Rettungsdienst befinden sich auch die Autobahnmeisterei sowie die Freiwillige Feuerwehr Oberthulba im Einsatz. In Fahrtrichtung Kassel bleibt die Autobahn für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Aufräum- und Bergungsarbeiten komplett gesperrt. Der Verkehr wird von den Einsatzkräften an der Anschlussstelle Bad Kissingen / Oberthulba abgeleitet.

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