Ferien

Auf den Spuren der Ritter

Geheimnisvolle Rätsel lösen mussten die Teilnehmer des Hammelburger Zeltlagers auf dem Totnansberg.
An den geheimnisvollen Schwertern hingen Aufgaben für die Zeltlager-Bewohner.  Foto: Bernhard Loose
 
76 Kinder aus Hammelburg und seinen Ortsteilen waren dieses Jahr auf ein Neues als Zeltlagergemeinschaft unterwegs. Ziel war der Jugendzeltplatz Totnansberg in der Rhön. Unter dem Motto "Das Vermächtnis der letzten Ritter" stießen die Kinder gleich am ersten Tag auf ein mysteriöses Schwert, das in einem Baumstumpf steckte. "Wow, ist das echt oder habt ihr euch das nur ausgedacht?", fragten einige der Kleinsten ihre 20 ehrenamtlichen Betreuer, die sich verkleidungs- und dekorationstechnisch mächtig ins Zeug gelegt hatten, um alles so authentisch wie möglich wirken zu lassen.
Natürlich scheiterte der nachfolgende Versuch, das Schwert einfach aus dem Versteck herauszuziehen. Stattdessen schickte eine am Schwert befestigte Nachricht die jungen Abenteurer auf eine spannende Entdeckungsreise. Die Zeltlager-Teilnehmer mussten jeden Tag Aufgaben erfüllen, um das Rätsel der sieben Schwerter zu lösen. "Lebt so, wie wir Ritter es taten", lautete zum Beispiel die erste Aufgabe, die es gemeinsam am Platz umzusetzen galt.
So spürten die Kinder tags darauf mit Feuereifer nach, was den damaligen Ritteralltag ausmachte: Da wurde eifrig geschnitzt, gefilzt und gefärbt, Schwerter und Bögen wurden gebaut und am Feuer wurde ein echter Schmiede-Workshop mit Hammer und Amboss angeboten.
Während der ereignisreichen Woche durfte natürlich auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen, galt es doch, Tag für Tag insgesamt 100 hungrige Mäuler zu stopfen. Doch konnten sich die Organisatoren auf ein hochmotiviertes Kochteam verlassen, welches sich in diesem Jahr aus Zeltlager-Urgestein Burkhard Müller, Johanna Heurung, Carola Volpert und Martina Fenn zusammensetzte. So trugen nicht zuletzt auch die kulinarischen Genüsse mit dazu bei, die Gruppe immer mehr zu einer festen Zeltlagergemeinschaft zusammenzuschweißen.
Einen würdigen Abschluss erhielt das Lager nach dem Zusammentragen aller Schwerter durch einen gemeinsamen Abschlussgottesdienst mit dem Hammelburger Pfarrvikar Berger. "Wir freuen uns schon jetzt auf das Nachtreffen im Herbst!", so das rundum zufriedene Fazit der beiden Betreuer Sebastian Emmert und Johannes Fella. Der Termin des Nachtreffens wird rechtzeitig bekanntgegeben. red
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