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Umwelt

Hundekot sorgt für Ärger

Es ist ein leidiges Thema: Verschmutzung durch Hundekot. Aktuell scheinen die Hinterlassenschaften der Vierbeiner wieder besonders störend aufzufallen.
Solche Spender mit Beuteln für Hundekot sind an mehreren Stellen in der Innenstadt zu finden, zum Beispiel am Marktplatz. Foto: Arkadius Guzy
 
von ARKADIUS GUZY
So berichtet Stefan Stöth vom Ordnungsamt, dass jüngst vermehrt Anrufe bei der Stadtverwaltung eingegangen sind. Beschwerden gebe es nicht nur aus der Kernstadt, sondern auch aus den Stadtteilen - insbesondere aus Obereschenbach und Westheim. Dort sehe man wieder verstärkt Hundehaufen liegen.

Schlimm sei es außerdem auf den Spazierwegen stadtauswärts, wie Stöth selbst festgestellt hat. Auch zwei Landwirte hätten sich bereits beklagt, dass ihre Futterwiesen immer wieder durch Hundekot verschmutzt würden. Das sei nicht nur eklig, sondern für die Tiere gesundheitlich bedenklich.

Daher erinnert die Stadt uneinsichtige Hundehalter an ihre Pflichten. Nach der Hundehaltungsverordnung dürfen Straßen, Gehwege und Grünanlagen nicht durch Hundekot verunreinigt werden. Für Verstöße ist ein Bußgeld von 50 Euro angesetzt - auch wenn es schwer ist, jemanden konkret zu erwischen.

Die Stadt versucht den Hundehaltern aber auch entgegenzukommen: In der Stadt gibt es elf Spenderboxen mit Beuteln für Hundekot. Und möglicherweise werden an besonders betroffenen Stellen noch weitere Spender und Abfalleimer aufgehängt. Die Spender werden offenbar gut angenommen. Allerdings werden viele benutzte Beutel leider achtlos ins Gras oder ins Gebüsch geworfen, wie Bauhofmitarbeiter zu berichten wissen, die sich um die Spender kümmern.
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