Sicherheit

Großübung der Feuerwehren der Gemeinde Wartmannsroth

Bei der Großübung aller Feuerwehren der Gemeinde Wartmannsroth wurde deutlich, wie wichtig das Stauwehr ist.
Etwa 300 Meter Schlauchstrecke musste bis zum nächsten Hydranten gelegt werden.  Fotos: Gerd Schaar
 
von GERD SCHAAR
Zur großen Herbstübung der Feuerwehr ertönte die Alarmsirene in der Dämmerung genau um 18.30 Uhr. Angefordert waren alle sieben Wehren aus den Ortsteilen der Gemeinde Wartmannsroth.
"Nein, vorher wurde dieser Übungstermin nicht bekanntgegeben", sagt Kreisbrandmeister Oliver Lukaschewitsch. Zusammen mit seinem Kameraden, Kreisbrandmeister Klaus Wüscher, beobachtet er die Übung kritisch.


Menschen retten

Das Übungsszenario: Eine landwirtschaftliche Scheune des Anwesens Hubert Roth soll in Brand geraten sein. Zunächst soll der Landwirt mit einem Feuerlöscher versucht haben, den Brand zu bekämpfen, so die Annahme. Doch vergeblich. Das Gebäude soll lichterloh brennen.
Hauptaufgabe für die anrückenden Floriansjünger war freilich die Rettung von Menschen, die noch in der Scheune sein könnten. Bis die Atemschutzträger der Stützpunkt-Feuerwehr aus Wartmannsroth eintrafen, hatte die ansässige Wehr aus Windheim schon die Lage erkundet und angefangen, Schläuche zu legen.
Die Strecke zum nächsten Hydranten im Ort war lang. Etwa 300 Meter mussten für die Wasserversorgung gemeistert werden.Die Herausforderung bestand darin, festzustellen, ob diese eine Leitung zum Hydranten für die Brandbekämpfung reicht. Notfalls hätte man noch Wasser aus dem Klingenbach gezapft. Aber es reichte. "Wenn das Stauwehr eines Tages einer Dorfverschönerung weichen würde, dann wäre diese zusätzliche Möglichkeit der Wasserversorgung nicht mehr vorhanden", so Lukaschewitsch.
Rettungskräfte des Roten Kreuzes kamen nicht zum Einsatz. Die Feuerwehrleute mussten jetzt selbst die geretteten Personen - der Landwirt und ein Kind, die von Puppen dargestellt wurden - betreuen.
Die Windheimer Wehr habe keinen Atemschutz, erklärte Wüscher, aber Wartmannsroth und Schwärzelbach. Hingegen seien aber ausgebildete Atemschutzträger in mehreren Wehren daheim.


Aus Heiligkreuz

Auch die Wehr aus Heiligkreuz war zum Übungseinsatz ausgerückt. Sie sicherte die Zufahrt an der Staatsstraße für den Verkehr ab. Die Kreisbrandmeister waren zufrieden: "Die Zusammenarbeit der Wehren funktioniert bestens."
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