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Ferienprogramm

Ferienprogramm: Erste Hilfe, kinderleicht

Ehrenamtliche von Helfern vor Ort zeigen Kindern, wie einfach es sein kann, zu helfen. Selbst die Stabile Seitenlagen kriegen die Kids jetzt locker hin.
Thomas Klug (links) und Andreas Kess von der Bereitschaft Brückenau zeigen den Kindern, wie ein Krankentransport vonstatten geht
 
von BJÖRN HEIN
Auf großes Interesse stieß die Gesundheitsaktion "Erste Hilfe für Kinder", die am Vereinsheim des TSV Waldfenster stattfand. "Wir waren von der großen Resonanz begeistert", freute sich Manuel Vorndran, der Gruppenleiter der HvO (Helfer vor Ort) - Gruppe Burkardroth, die im Bayerischen Roten Kreuz aktiv ist.

Ursprünglich hatte man die Aktion für 20 Kinder geplant. "Letztendlich hatten sich aber 27 angemeldet und da wir einen schönen Nachmittag bieten wollen, haben wir allen die Möglichkeit gegeben, hier heute teilzunehmen", erklärt Vorndran. Die Kooperation zwischen dem HvO Burkardroth und dem TSV Waldfenster hat sich hier bewährt. "Es ist natürlich klasse, dass wir wieder im Vereinsheim des TSV den Nachmittag gestalten konnten", sagt Vorndran. Den Jungen und Mädchen im Alter von sechs bis zwölf Jahren wurde einiges geboten und ganz nebenbei konnte man auch noch eine Menge lernen, so dass der Nachmittag wie im Flug verging.

Mit Christin Drewianka übten die Kleinen, wie man einen Notruf korrekt absetzt. Das Gelernte wurde dann ganz stilecht am Handy umgesetzt, wobei Natascha Below im Nebenraum den Anruf annahm. Da sie nebenamtlich bei der Rettungsleitstelle ILS in Schweinfurt arbeitet, konnte sie den Kindern am besten erklären, wie genau dies ablaufen muss. So mussten die verschiedenen W-Fragen (Wo, wer, was usw.) abgearbeitet werden, was den Kindern nach einigem Üben auch leicht von der Hand ging.

Franz Vorndran zeigte dann, welche Ausrüstung sich auf dem Fahrzeug der HvO Burkardroth befindet und auf was es beim Einsatz alles ankommt. Andreas Kess und Thomas Klug von der Bereitschaft Bad Brückenau waren mit einem Rettungswagen vor Ort und die Jungs und Mädels konnten sehen, wie ein Verletztentransport funktioniert und auf welche technische Ausrüstung die Sanitäter im Ernstfall zurückgreifen können. Michael Roth und Annika Schuldheis zeigten derweil einer andere Gruppe, wie man Erste-Hilfe leisten und dass beispielsweise die stabile Seitenlage sehr leicht und von jedem angewendet werden kann. Hier wurde auch vermittelt, wie man Verbände usw. anlegt. "Heute sind alle Helfer vor Ort aus Burkardroth auf den Beinen", so Manuel Vorndran.

Gemeinsam hatte man das umfangreiche Programm vorbereitet. "Wir wollten den Kindern einen interessanten Nachmittag bieten und ihnen ganz nebenbei zeigen, dass Erste Hilfe gar nicht schwer sein muss". Man wolle mit dieser Aktion auch Aufklärung leisten und dabei den Kindern zeigen, dass man im Ernstfall leicht helfen kann. So wolle man ein wenig die Angst nehmen. "Da wir von den Bürgern der Gemeinde sehr viel Unterstützung bei unserer Arbeit erhalten, wollten wir auch etwas zurückgeben", erklärt Vorndran. Dabei hatten nicht nur die Kinder sichtlich viel Freude, sondern die Helfer vor Ort waren mit ebenso großem Eifer dabei.
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