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Bauvorhaben

Barrierefreies Wohnen in Haard und Nüdlingen

Sowohl in Haard als auch in Nüdlingen sollen 2018 Häuser gebaut werden, die barrierefreies Wohnen für sozial Schwache ermöglichen. Dafür gibt es Zuschuss.
Mit 10 : 4 Stimmen entschied der Gemeinderat Nüdlingen, dass das Bauvorhaben im Wurmerich 55 in Nüdlingen verwirklicht wird. Dafür muss dass sogenannte "JH-Heim" abgerissen werden. Stattdessen entstehen barrierefreie Wohnungen für sozial Schwache.3D-Animation Architekturbüro Matthias Kleinhenz
 
Größer als sonst war das Interesse der Nüdlinger Bürger an der jüngsten Gemeinderatssitzung. Das Ratsgremium befasste sich mit dem Einstieg der Gemeinde in zwei Baumaßnahmen, die durch das Kommunale Wohnraumförderprogramm (KommWFP) kräftig bezuschusst werden können. Matthias Kleinhenz vom gleichnamigen Architekturbüro stellte die Planungen vor. Grundlage der Zuschussgewährung ist die Zielsetzung, dass bedarfsgerechte und moderne Wohnungen für sozial Schwache angeboten werden.
Die Wohngebäude, um die es geht, entstehen in der Burgstraße 5 in Haard und Wurmerich 55 in Nüdlingen. Nach eingehender Besichtigung von Fachleuten der Regierung wurde der Gemeinde empfohlen, die beiden Gebäude abzureißen. Architekt Kleinhenz, der sich bereits seit Monaten mit dem gemeindlichen Vorhaben befasst hat, sagte, die Planung sei eng mit der Regierung von Unterfranken abgestimmt, um die höchstmögliche Förderung bei optimaler Ausnutzung der zu bebauenden Grundstücksflächen zu gewährleisten.


Beide Bauten 2018 verwirklichen

Matthias Kleinhenz fügte der Planung eine Kostenberechnung nach DIN hinzu. Voraussetzung für die Gewährung des Zuschusses sei eine zeitnahe Beantragung. Weiterhin müssten beide Baumaßnahmen im Jahr 2018 umgesetzt werden. In der Burgstraße 5 in Haard sind mehrere Wohnungen unterschiedlicher Größen geplant. Der gesellschaftliche Wandel, so Bürgermeister Harald Hofmann (CSU), erfordere heute keine fünf Kinderzimmer mehr. Auch für Einzelpersonen sollen Wohnangebote entstehen. Hier, wie auch beim Bauvorhaben Wurmerich 55, gehe es um Barrierefreiheit.


Kosten: Abriss und Neubau inklusive

Die geschätzten Baukosten, die auch die Planungs- und die Abrisskosten einschließen:
Für das Objekt Burgstraße 5 errechnete der Architekt Gesamtkosten in Höhe von 647 810 Euro. Die Zuschusshöhe liegt bei 194 343 €. Für das Gebäude Wurmerich 55 belaufen sich die Kosten auf 1 146 336 € bei einem Zuschuss von 343 900 €. Auf den Sachvortrag folgte eine ausführliche Diskussion.
Burkhard Diez (Unabhängige Wählergemeinschaft Haard, UWH) trug seine Vorstellungen zum Bau in der Burgstraße 5 vor. Durch die Treppen seien die Wohnungen im Obergeschoss nicht barrierefrei. Birgitt Waldner (CSU) fragte nach einem Beschluss, dass das Gebäude Wurmerich 55 abgerissen werden solle. Sie finde es schade, dass das Haus, das bei den Bürgern immer noch "HJ-Heim" genannt werde, verschwinden sollte. Einen Denkmalschutz gebe es freilich nicht, warf Bürgermeister Hofmann (CSU) ein. Mehrere Räte stimmten der Ansicht von Volker Schäfer (SPD) zu, dass eine Sanierung, bzw. "Ertüchtigung" des Gebäudes Wurmerich 55 allein aus Kostenerwägungen nicht in Frage komme. Schäfer fand, die entstehenden kleinen Wohneinheiten seien gesucht und er finde die Planung nicht schlecht. Zustimmend äußerte sich auch Uwe Beer (CSU). Den noch nicht gefassten Abrissbeschluss könne man nachholen. Er stellte mehrere Fragen zum Thema "Energiestandards" und löste damit weitere Nachfragen aus. Über Energiestandards, so Architekt Kleinhenz, müsse noch gesprochen werden. Weitere Fragen bezogen sich auf die künftigen Mieter. Hier liege die Entscheidung bei der Gemeinde, sagte Bürgermeister Hofmann (CSU).
André Iff (CSU) erkundigte sich, ob beide Objekte zeitgleich gebaut werden sollten. Nach Ansicht des Bürgermeisters würde mit dem Haus Burgstraße 5 in Haard angefangen. Mit der Fertigstellung beider Objekte sei im Jahr 2019 zu rechnen. Theo Hein (Bürgerblock) kritisierte, dass eine Alternativberechnung zwischen den Kosten einer Sanierung und eines Neubaus nicht gemacht worden sei.
Der Beschluss des Gemeinderats wurde für beide Baumaßnahmen getrennt getroffen. Mit 10 Ja- und vier Nein-Stimmen wurde beschlossen, dass das Bauobjekt im Wurmerich 55 umgesetzt werden soll. Beim Objekt in der Burgstraße 5 war der Beschluss eindeutig: Er wurde mit 14:0 Ja-Stimmen getroffen.
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