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Hilfseinsatz

Bald ist die Kapelle ein Hingucker

Viele packen mit an, um das Brunnenvermächtnis von Werner Braun in die Tat umzusetzen. Rund 4000 Euro kostet die Gestaltung des Vorplatzes.
Helfer im Einsatz bei der Platzgestaltung an der Kapelle Heckmühle.  Foto: Gerd Schaar
 
von GERD SCHAAR
Mächtig voran geht es mit der Gestaltung des Kapellenplatzes in Heckmühle. Freiwillige Helfer aus dem Obst- und Gartenbauverein Völkers-leier/Heckmühle sind seit Wochen dabei, den Vorplatz der Kapelle zu gestalten.

Anlass für die Sanierungsarbeit war jener Brunnentrog, den der verstorbene Werner Braun den Anwohnern aus Heckmühle als Spende vermachte. Nachdem der Gemeinderat Wartmannsroth schon grünes Licht für die Wasserversorgung erteilte, konnte es schon vor vier Wochen losgehen. Der Brunnentrog aus Sandstein erhielt seinen Platz und ist somit jetzt im Ort integriert, wie es der Wunsch des Verstorbenen war.


Wasseranschluss fehlt noch

Der abschließbare Wasseranschluss der Gemeinde fehlt aber noch. Die bis zu 20 Helfer werden noch weitere vier Wochenenden im Einsatz sein. Auch die Maschinen und Geräte der Anwohner sind im Einsatz. Die Ehefrauen der Helfer reichen zwischendurch eine Brotzeit an. Wenn alles fertig ist, werden die Frauen noch Hand an das Grün und den Blumenschmuck legen.


Projekt kostet 4000 Euro

Finanziert werde das rund 4000 Euro teure Material für das Projekt zum Teil von der Gemeinde, vom Obst- und Gartenbauverein Völkersleier/Heckmühle sowie von den Anwohnern aus diesem Dorf, sagt Lothar Haas. Hinzu soll noch eine Stele aus Sandstein kommen, die zurzeit bei einem Steinmetzbetrieb in Auftrag sei.

"Jeder Haushalt in Heckmühle hat seinen Obolus gegeben", so Lothar Haas. Der steinerne Marien-Bildstock erhielt einen neuen Patz auf dem Vorplatz der Kapelle. Bald soll gepflastert und ein Tisch mitsamt Bank für die Wanderer aufgestellt werden. Im Vorfeld wurde der Rand des Platzes mit einer durch Sandstein eingefassten Stützmauer abgesichert, denn es herrscht hier eine bedrohliche Hanglage.


Mai 2018 Einweihung

Im Rahmen eines Gartenfestes soll dann im Mai 2018 die offizielle Einweihung sein, sagt Haas. Die Kapelle ist 1986 geweiht worden. Sie braucht noch einen erneuten Außenanstrich, damit sie im Licht strahlen kann. Seinerzeit, als Altbürgermeister Rudolf Winter im Amt war, sei die Kapelle auf dessen Anregung gemeinsam von der politischen und kirchlichen Gemeinde errichtet worden. Kurt Selbert erinnert sich: "Die Glocke der alten Heckmühler Schule hat im Kapellenturm ihren Platz gefunden."

Nach dem Krieg habe dieses Dorf durch zugewanderte Flüchtlinge 150 Einwohner gehabt. Heute sind es in Heckmühle gerade mal ein Drittel davon. In lebhafter Erinnerung der Wanderer ist noch die beliebte Gastronomie von Hermann Pabst, der 1999 verstarb. "Damals war hier an den Wochenenden die Hölle los, und 40 Autos von außerhalb parkten bei Pabst zur Mittagszeit", sagt Haas. Einig sind sich alle: "Heckmühle ist ein traumhaft schöner Flecken".
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