Kothen
Autobahnunfall

A7 bei Bad Brückenau: Lkw kracht in ein im Stau stehendes Wohnmobil

Ein Lkw ist am Donnerstagnachmittag auf der A7 kurz vor der Anschlussstelle Bad Brückenau-Volkers auf ein im Stauende stehendes Wohnmobil aufgefahren.
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Trümmerhaufen: Ein Laster prallte auf der A7 nahe der Anschlussstelle Volkers in ein Wohnmobil. Foto: Polizei
Trümmerhaufen: Ein Laster prallte auf der A7 nahe der Anschlussstelle Volkers in ein Wohnmobil. Foto: Polizei
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Die Freiwilligen Feuerwehren Bad Brückenau und Kothen wurden am Donnerstag, um 14.37 Uhr, zu einem Verkehrsunfall mit Lkw und Wohnmobil auf der A 7 kurz vor der Anschlussstelle Volkers in Richtung Fulda alarmiert. Ein Laster war auf ein am Stauende stehendes Wohnmobil aufgefahren. Der Lkw kam anschließend an der Mittelleitplanke zum Stehen. Der Brummifahrer erlitt laut Auskunft der Feuerwehr einen schweren Schock und leichte Verletzungen und musste ins Krankenhaus transportiert werden, die beiden Insassen des Wohnmobils hatten ebenfalls einen Schock und wurden an Ort und Stelle von Feuerwehr und Rettungskräften versorgt. Es entstand ein Sachschaden von zirka 55.000 Euro.

"Es hätte böse ausgehen können", kommentierte der Bad Brückenauer Feuerwehrkommandant Michael Krug den ob der Unfallschwere äußerst glimpflichen Ausgang der Kollision. Die Rettungsgasse sei aus seiner Sicht zu 50 Prozent in Ordnung gewesen. Hierbei kritisierte er das Verhalten einiger Brummifahrer.

Das entstandene Trümmerfeld erstreckte sich auf zirka 70 Meter, meldete die Freiwillige Feuerwehr Bad Brückenau. Während der Bergung musste die Autobahn Richtung Fulda ab der Anschlussstelle Bad Brückenau/Wildflecken für zwei Stunden voll gesperrt werden. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde eine Fahrspur der vollständig blockierten Fahrbahn von Trümmerteilen befreit, so dass der angestaute Verkehr einspurig durch die Unfallstelle abfahren konnte. Um die Ausweichstrecke und das Stadtgebiet von Bad Brückenau zu entlasten, wurde der Verkehr durch Streifen der Polizeiinspektion Bad Brückenau weiträumig umgeleitet. Die Aufräumarbeiten dauerten bis kurz vor 19 Uhr.

Für die Erstversorgung und Betreuung des Lkw-Fahrers und der zwei Personen aus dem Wohnmobil unterstützte die Feuerwehr den Rettungsdienst. Zwei Gasflaschen mussten aus den Wohnmobiltrümmern geborgen werden.
Bei der Überprüfung auf möglichen Gasaustritt konnte keine Gefährdung festgestellt werden.

Die Feuerwehren waren mit zirka 26 Einsatzkräften und insgesamt neun Fahrzeugen rund eine Stunde vor Ort. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizei Schweinfurt-Werneck. Absicherung und Sperrung der Autobahn übernahm die Autobahnmeisterei Oberthulba.


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