Oberbach
Kunst

Die Farbe von Jochen Burks Bergen

Der Fuldaer stellt im Haus der Schwarzen Berge seine Bilder aus. Das Mitglied der Oberbacher Bergwacht präsentiert rechtzeitig zum 40. Jahrestag der Gründung noch bis zum 28. August seine Werke.
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Jochen Burk steht im Haus der Schwarzen Berge vor seinem Triptychon "Ötztal und ich". Foto: Joachim Rübel
Jochen Burk steht im Haus der Schwarzen Berge vor seinem Triptychon "Ötztal und ich". Foto: Joachim Rübel
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Er malt schon seit rund 50 Jahren. "Da habe ich schon ganz früh damit angefangen", sagt Jochen Burk, der derzeit eine Ausstellung seiner neuesten Gemälde im Oberbacher Haus der Schwarzen Berge zeigt. Gerade rechtzeitig zum 40. Jahrestag der Gründung der Oberbacher Bergwacht - er ist Mitglied - ist die kleine Sammlung fertig geworden, die im Café des Hauses zu sehen ist. Titel der Schau: "Berge in der Kunst".

Und natürlich sind es überwiegend Bergmotive, die der 71 Jahre alte Künstler mit Acrylfarben auf Leinwand ausgestaltet hat. Da sind die Felsen der Sextener Sonnenuhr oder der Langkofel zu bestaunen, ebenso wie andere Gipfel in den Dolomiten, die Marmolata oder das Massiv des Mont Blanc. Teilweise sind die Gebirgsmassive nur angedeutet oder aber sie werden mit hart ausgeführten Linie durchbrochen. Sie laden also nicht nur zum idyllischen Bestaunen ein, sondern wirken manchmal wie durch ein Fenster betrachtet oder sind farblich expressiv verfremdet. So stellt der Maler Distanz her, lässt das dargestellte Objekt aber doch überwiegend für sich wirken. In der Farbgebung ist Jochen Burk durchgehend konsequent, fast sogar absolut: Jedes seiner Bilder wird von einer ganz bestimmten Mischung dominiert, alle anderen Farben haben sich am Hauptton zu orientieren.

Triptychon "Ötztal und ich"

Während an den Wänden des Cafés selbst eher kleinere Formate gehängt sind, zeigt Burk im Vorraum seine großen Bilder, am auffälligsten ist der Triptychon "Ötztal und ich", der im Mittelteil den Künstler selbst, allerdings nur in leichten Strichen angedeutet, im Rahmen klar heraustretender Formen in einer schroffen, kubisch-kristallin wirkenden, aber nicht feindlichen Felsenlandschaft zeigt.

Jochen Burk stammt aus Münster und lebt in Fulda, ist dort im Kunstverein aktiv, ebenso wie in mehreren anderen Künstlergruppen.

In Bad Brückenau bekannt

Der Goldschmiedemeister ist vielen Bad Brückenauern bekannt, denn er lehrt Malen und Zeichnen an der dortigen Volkshochschule. Die Schau "Berge in der Kunst" ist noch bis 28. August im Haus der Schwarzen Berge zu den üblichen Öffnungszeiten zu erleben.

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