Bad Brückenau
Kissinger Straße

Bad Brückenau: Kanalbau ist abgeschlossen

Die Baustellen-Ampel in der Kissinger Straße ist weg. Die Stadtwerke sind mit den Kanalarbeiten so gut wie fertig. Ab November beginnt der Straßenausbau.
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Letzte Arbeiten: Nur noch drei Häuser schließen die Bauarbeiter an den neuen Kanal an, dann geht's an die Straßensanierung. Foto: Ulrike Müller
Letzte Arbeiten: Nur noch drei Häuser schließen die Bauarbeiter an den neuen Kanal an, dann geht's an die Straßensanierung. Foto: Ulrike Müller
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Bis Mitte Oktober sollte der Kanalbau dauern, Mitte Oktober war er abgeschlossen. Seit einigen Tagen herrscht wieder freie Fahrt in der Kissinger Straße. Nur einzelne Hausanschlüsse werden gerade noch von den Bauleuten umgehängt. Sechs Anschlüsse seien schon gemacht worden, drei stehen noch an, berichtet Wolfgang Jehn von der Firma Josef Bindrum aus Hammelburg. Der neue Kanal allein ist jedoch erst der erste Schritt der Sanierung, der Ausbau der Straße steht unmittelbar bevor. Ab November geht's los.


Bauabschnitt über 110 Meter

"Grundsätzlich läuft der Straßenbau genauso wie der Kanalbau unter halbseitiger Sperre mit Ampel", blickt Matthias Wacker vom Staatlichen Bauamt Schweinfurt voraus. Allerdings beginnen die Arbeiten etwas weiter in Richtung Kreuzung an Autoteile Reese. Der erste Bauabschnitt werde 110 Meter lang sein, gibt Wacker Auskunft. Über den Winter werde provisorisch Asphalt aufgebracht, damit der Winterdienst seine Arbeit verrichten könne.

Günter Schneider, Chef der Stadtwerke, ist mit dem Verlauf zufrieden. "Ich hatte es mir schlimmer vorgestellt, dass der Verkehr deutlich mehr beeinträchtigt würde", zieht Schneider eine überwiegend positive Bilanz. Nur nach den Open Air-Veranstaltungen im Staatsbad und während der Umleitung des Verkehrs von der Autobahn sei es zu erheblichen Wartezeiten gekommen.

Die Stadtwerke seien mit der Erneuerung der Kanalhauptleitung auch deshalb so gut voran gekommen, weil das Wetter mitgespielt habe. Damit können die Stadtwerke ihre Vormaßnahme abschließen. Die Kosten sind mit rund 400.000 Euro im Rahmen geblieben, sagt Schneider. Im Zuge der Straßensanierung sei man aber auch weiterhin eingebunden, sagt Schneider. So werden Leitungen für Gas, Wasser, Strom und zur Versorgung der Straßenbeleuchtung ebenfalls unter der Straße geführt.


Rewe-Markt verzögert sich

Derweil scheint es auf einer benachbarten Baustelle nicht so recht voranzugehen. Eigentlich hatte der Bau des Rewe-Marktes auf dem Gelände der ehemaligen Textilfabrik Ferkinghoff Anfang September starten sollen. Doch nur wenige Bauleute sind auf der Baustelle zu beobachten. Sie ebnen das Gelände und befestigen die Erde. Vereinzelt wurden Baumaterialien angeliefert.

Bauherr ist die Firma Gaschler aus Hergatz im Allgäu. Ein offizieller Spatenstich werde wohl erst im Frühjahr 2017 stattfinden, teil Jasmin Stöcklhuber im Auftrag der Geschäftsführung mit. Als Grund nennt sie, dass witterungsbedingt noch nicht absehbar sei, wie die Baustelle in diesem Jahr voranschreite. Tatsächlich ist die Rhön für ihre harten und langen Winter bekannt, auch wenn in den vergangenen Jahren nicht viel davon zu spüren war.

So wird der Bau des neuen Marktes wohl erst im kommenden Jahr zu beobachten sein. Dass der Bau mit der Sanierung der Kissinger Straße zusammenfällt, ist nicht das günstigste Szenario. Rangierende Lastwagen hatten schon in den vergangenen Monaten für Behinderungen gesorgt.
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