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Hundeprüfung

Zwei sehr sensible Partner bei der Hundeprüfung

Bereits im Morgengrauen hat der eine oder andere Frühaufsteher die ersten Aktivitäten auf dem Hundeplatz in Garitz bemerkt. Zum zweiten Mal in diesem Jahr fanden beim Gebrauchs- und Schutzhundeverein Prüfungen i statt. Es stellten sich 13 Mensch-Hund-Teams in verschiedenen Disziplinen den Augen des Prüfers.
Jörn Ewert mit Großpudel Berenice muss "entspannt" durch eine dichte Menschengruppe gehen. Foto: Cordula Karg
 

Pünktlich um 8 Uhr startete Leistungsrichter Wolfgang Appel (Euerdorf) den Prüfungstag und Albert Trimbach machte sich mit seinem Cocker-Spaniel "Elroy" auf den Weg zu seiner ersten Fährtenprüfung. Jörn Ewert mit Cocker-Spaniel "Fio" und Steffen Schubert mit Labradorhündin "Sally" waren die nächsten beiden Teams und stellten sich der schwierigsten Stufe in der Klasse Fährtenprüfung. Dabei müssen auf einer Distanz von 600 Schritten und vier 90-Grad-Winkeln drei Gegenstände aufgespürt werden und beim Hundeführer abzuliefern. Beide Hunde erledigten ihre Arbeit geradlinig und ruhig, so dass das Team Ewert/Fio mit sehr guten 92 Punkten und das Team Schubert/Sally mit vorzüglichen 96 Punkten die Prüfung erfolgreich absolvierten.
Alexander Unterhauser hatte mit seiner Malinoishündin Dori in der Fährtenhundprüfung Stufe 1 ebenfalls eine sehr schwierige Aufgabe vor sich: Auf einer Distanz von 1200 Schritten, gespickt mit sechs Winkeln, musste die Hündin vier Gegenstände finden und beim Herrchen abliefern. Doch beim ersten Winkel verlor Dori auf dem schwierigen Untergrund die Witterung und die Prüfung war wertungstechnisch beendet. Da gab es nur 12 von möglichen 100 Punkten.

Der Partner ist sensibel


Gerade bei der Fährtensuche, die dem Hund eine enorme Ausdauer und Konzentration abverlangt, zeigt sich die spannende und oft auch unwägbare Seite des Hundesports. Man arbeitet hier nicht mit einem beliebigen Sportgerät, sondern mit einem sensiblen Lebewesen, das auf seine ganz eigene Art Stimmungen und Einflüsse erspürt und entsprechend darauf reagiert. Da klappt nicht immer alles.
Nun ging es aus dem sonnigen, aber herbstlich kühlen Gelände ins Vereinsheim, wo fünf Hundeführern ihr Wissen rund um den Hund im schriftlichen Sachkundenachweis abgefragt wurde. Der Sachkundenachweis ist die theoretische Voraussetzung für alle weiteren Prüfungen im Hundesport. Eine davon ist die Begleithundprüfung, für die sich acht Vereinsmitglieder mit ihren jeweiligen Vierbeinern akribisch vorbereitet hatten.
In dieser Prüfung wird zum einen der Grundgehorsam des Hundes in fünf Einzelübungen geprüft, wie etwa das korrekte am Fuß gehen in verschiedenen Laufgeschwindigkeiten mit und ohne Leine oder das ruhige Verbleiben des Hundes im Sitz oder Platz, während sich der Hundeführer von ihm entfernt.

Nicht alle haben bestanden


Im zweiten Teil, dem Verkehrsteil, wird das Verhalten des Hundes in der Öffentlichkeit beurteilt. Hier wird durch den Leistungsrichter besonderes Augenmerk auf die Reaktionen des Hundes gegenüber anderen Menschen - Fußgängern, Joggern, Radfahrern - und Umwelteinflüssen gelegt. Sechs der acht Teams konnten sich nach beiden Prüfungsteilen über die Gratulation zur bestandenen Begleithundprüfung freuen. Darunter auch der jüngste Teilnehmer, der elfjährige Felix Seufert, der wie ein alter Hase seine Hündin "Umka" sicher über den Platz führte.

Im zweiten Anlauf


Die zwei Teams (Gabi Rödel mit "Don" und Christine Manger mit "Chico"), für die es an diesem Tag leider nicht reichte, nahmen es mit Humor: "Es war heute halt nicht der Tag der Golden Retriever", sagte Gabi Rödel. Dass es im zweiten Anlauf aber durchaus hervorragend gelingen kann, stellten Klaus Heinemann mit Hovawart "Ginger" und Georg-Michael Krapf mit seiner Schäferhündin "Nala" unter Beweis. Bei der Siegerehrung zog der stellvertretende Vorsitzende Steffen Schubert eine positive Bilanz, Wolfgang Appel bestätigte dem Verein eine sehr gute Entwicklung innerhalb des letzten Jahres.


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