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Event

Verein Kulturbunt lud zum edlen Dinner de Paris

Der Hammelburger Verein Kulturbunt entführte in die noble Welt de Paris. Die Gäste zeigten sich begeistert. Sie genossen das Diner und ein berauschendes Ambiente.
"All in white" - Ganz in Weiß - lautete das Motto zum Genussmenü unter den Arkaden des Kellereischlosses. Die Idee, die aus Frankreich stammt, hat inzwischen auch in Deutschland viele Nachahmer gefunden. Fotos: Winfried Ehling
 
von WINFRIED EHLING
"Ganz in Weiß" lautete das Motto zwischen den roten Sandstein-Arkaden des Kellereischlosses und dem üppigen Grün des Schlossgartens und seiner Umgebung. Die Bekleidung der Gäste und Tisch- und Raumdekoration waren in die Farbe der Unschuld getaucht beim Genuss-Menü von "kulturbunt", dem ein Hauch eines Empfangs bei den britischen Royals mitschwang.

Wie kamen die kulturbunt-Damen auf diese Idee? Einige vermuteten, Roy Black mit seinem gleichnamigen Hit wäre Vorbild für die "Night in White" gewesen. Dem war nicht so. Auch "Nights in White Satin", der Tophit aus den 60er Jahren der Moody Blues, hatte nichts mit der Gala mit Blick auf Schloss Saaleck zu tun.

"Wir haben ein bisschen von den Franzosen abgeguckt, bei dem sich zum "Diner en blanc" Hunderte weißgekleideter Gourmets unter dem Eifelturm versammelten und dinierten", klärt kulturbunt-Vorsitzende Andrea Mohr auf. Im Gegensatz zu den französischen Nachbarn, die Essen, Getränke, Tische und Stühle selbst mitbrachten, wurde den Gästen in Hammelburg alles mundgerecht serviert - inklusive einiger weißer Tauben, die zur Begrüßung aufflogen.

Karten waren rasch vergriffen

Das Kontingent der Feinschmecker in der Saalestadt wurde allerdings begrenzt, denn Küche und Plätze waren nur für 60 Gäste ausgelegt. Es verwundert deshalb nicht, dass die Veranstaltung schon nach wenigen Tagen ausverkauft war - "zumal Susanne Volkheimer über Frankens Saalestück kräftig Werbung betrieben hatte und Vorbestellungen sogar aus Fulda, Schweinfurt, Bad Kissingen und Bad Neustadt vorlagen", so die Vorsitzende.
Marcus Beran kam die Rolle des Lukullus zu. Der prämierte Jung-Koch, der voriges Jahr mit der Übernahme des Schützenhauses liebäugelte, verdient jetzt sein Geld mit einer Produktionsküche mit Gaststätte in Schlüsselfeld. Sein Hauptbetätigungsfeld ist Catering, also die Belieferung von Feiern und Partys mit ausgesuchten Gerichten. "Wir wollten mit einem Jungunternehmer zusammenarbeiten und besuchten und engagierten ihn", erklärte Mohr.

Seine Erfolgskarte las sich so: Bruschetta vom mediterranem Gemüse als Gruß aus der Küche. Die Vorspeise bildete eine Frischkäseterrine von zweierlei Mozzarella mit frischen Kräutern und Tomaten-Carpaccio. Danach gab es eine weiße Tomatencremesuppe mit gebratenem Scampi-Spießchen.

Jazz, Blues und Feuerschlucker

Ein italienisches Saltimbocca von Freilandhähnchen mit glasiertem Marktgemüse auf flüssiger Rosmarinpolenta wurde gegen 22 Uhr als Hauptgang von den Kulturbunt-Damen aufgetragen. Zum Dessert Erdbeer-Tiramisu-Schnittchen mit Kaffeesahne auf Erdbeercoulis und Schokoladenminze. Dazu reichte man Weine der Winzergenossenschaft oder Bier und alkoholfreie Getränke. Garniert wurde das Menü von angenehmer Jazz- und Blues-Musik des Duo "Jazz-Light".

"Wir kannten Hammelburg bisher nur vom Schlossweinfest und erfuhren erst durch den Rhönspiegel von dieser Veranstaltung", räumten Angelika und Helmut Wahl aus Fulda ein. Erstmals in der ehemaligen Residenz der fuldischen Fürstäbte, schwärmte das Ehepaar, das seinen 34. Hochzeitstag in Hammelburg feierte, vom "wunderschönen Ambiente des Anwesens und der Umgebung. Das Essen war sehr gut und steht durchaus im Preis-/Leistungsverhältnis", fügt das Ehepaar hinzu und versichert: "Hier kommen wir wieder her".

Eine besondere Überraschung legte kulturbunt vor der Nachspeise ein. Fünf junge Frauen und Männer aus der Saalestadt und Umgebung - die Gruppe hat noch keinen Namen - boten eine mutige Feuerzauberschau im nächtlichen Garten, die den Applaus der Gäste redlich verdiente.






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