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Religion

Unbekannte verwüsten Gotteshaus in Oerlenbach - Kirche ab sofort geschlossen

Zwei Mal innerhalb einer Woche haben Unbekannte die Oerlenbacher Kirche verwüstet. Das hat jetzt Konsequenzen.
Die Kirche in Oerlenbach hat ein außergewöhnliches Dach und wird deshalb von den Bewohnern auch "Zitronenpresse" genannt. Foto: Heike Beudert
 
von KATHRIN KUPKA-HAHN
Die Kirche Sankt Burkard ist ab sofort geschlossen. "Wir öffnen sie nur noch für unsere Gottesdienste", teilt Pastoralreferentin Christine Seufert mit. Die Traurigkeit in ihrer Stimme verrät, wie sehr sie dieser Entschluss mitnimmt. Doch die Verantwortlichen der Pfarreiengemeinschaft "Immanuel" sehen momentan keine andere Lösung. "Dabei kommen besonders unsere Senioren tagsüber gerne hierher und beten", weiß Seufert. Doch damit ist es vorerst vorbei.

Anlass zu diesem drastischen Schritt geben die Ereignisse der vergangenen Woche. "Zwei Mal hintereinander, am 3. und am 10. Mai, wurde unsere Kirche verwüstet", erzählt die Pastoralreferentin. Dabei haben die Randalierer unter anderem Kerzen beschädigt und angezündet, den Boden großflächig mit dem Wachs verunreinigt. "Auch das Weihwasser wurde in der Kirche verteilt", schildert Seufert. Denn die Eindringlinge haben den Zapfhahn des Weihwasserbottichs geöffnet, so dass sich die Flüssigkeit in den Altarraum ergoss. Ebenso blieb das Ewige Licht nicht verschont, Stühle wurden übereinander gestellt und der Feuerlöscher aus seiner Halterung gerissen. "Die Frauen, die unsere Kirche ehrenamtlich reinigen, mussten lange putzen, um die Sauerei zu beseitigen", sagt die Pastoralreferentin. Entsprechend wurde die Polizeiinspektion Bad Kissingen verständigt.

Die Beamten haben nun die Ermittlungen aufgenommen. "Wir werden jetzt öfters Streife fahren und im Ort Leute befragen", sagt ein Polizist auf Nachfrage dieser Zeitung. Die Beamten gehen davon aus, dass hier Kinder am Werk waren. "Wir haben früher auch Blödsinn gemacht, aber nicht in einer Kirche. Das ist ein besonderer Ort. Sowas macht man nicht", sagt der Polizist. Christine Seufert bestätigt, dass zwei Kinder zur fraglichen Zeit gesehen wurden. Wer weitere Angaben machen kann oder etwas beobachtet hat, kann sich bei ihr im Pfarrbüro unter der Rufnummer 09725 - 4465 melden.

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