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Frauenbund

Über Achtsamkeit im Advent

Der Frauenbund Waldberg verbrachte einen Besinnungsnachmittag mit Paul Weismantel, dem ehemaligen Pfarrer von Wildflecken.
Paul Weismantel (Mitte) sprach beim Frauenbund in Waldberg über Bedrängnisse der Zeit, Trost, Hoffnung und Zuversicht. Im Bild zudem Pfarrer Hubert Grütz (links) und die Vorsitzende des Frauenbundes Waldberg Marianne Hillenbrand (rechts).  Foto: Marion Eckert
 
von MARION ECKERT
Es war ein langgehegter Wunsch des Frauenbundes Waldberg einen Besinnungsnachmittag mit Paul Weismantel, dem ehemaligen Pfarrer von Wildflecken und heutigen Domvikar von Würzburg zu verbringen. In der Woche vor dem 1. Advent war es endlich soweit. Der Einladung der Vorsitzenden Marianne Hillenbrand folgten nicht nur die Mitglieder des Frauenbundes Waldberg, sondern zahlreiche weitere Gäste aus der Region. Besonders freute sich Hillenbrand, auch den Pfarrer der Walddörfer, Hubert Grütz, begrüßen zu können.
"Wo bleibst du Trost?", ist der Titel des Adventskalenders von Paul Weismantel. Wieviel Trost diese Welt nötig hat, wieviel Leid, Terror und Gewalt tagtäglich durch die Medien berichtet werden und wie viel Leid und Trauer im persönlichen Alltag erlebt werden, zeigte Weismantel an eine Vielzahl an Bespielen auf. Er berichtete von Gottesdiensten, Gesprächen und der Heiligen Pforte der Barmherzigkeit im Würzburger Gefängnis und von Papst Franziskus, der Anfang November mit Gefangenen im Petersdom in Rom Gottesdienst feierte. Er berichtete von einem ähnlichen Gottesdienst im Würzburger Dom und einer Ausstellung, die das Leid der Kinder thematisiere, wenn ein Elternteil im Gefängnis sei.


Adventszeit bewusst gestalten

Es gebe viele Gefangene, die nicht in Gefängnissen einsitzen, sagte Weismantel und weitete den Blick auf die Gefangenschaft und Finsternis im eigenen Herzen. Es sei doch unfassbar, was das Herz eines jeden einzelnen Menschen trage. Wo könne man wahren Trost erfahren? Weismantel sprach über die Hoffnung der Christen, das Kreuz.
Und so spannte er den Bogen zur Adventszeit. Weismantel ermunterte dazu, achtsam und wachsam durch den Advent zu gehen. Achtsam für sich selbst und für die Mitmenschen. Den Advent bewusst gestalten, dazu gehöre auch sich zu entscheiden für Dinge, die man gerne tun möchte und auch für eine stille Zeit. Wichtig sei es, nicht nur zu funktionieren, sondern etwas zu tun, was Freude bereite. Um Wahrnehmen gehe es im Advent, um genau hinhören und hinschauen. Die Adventszeit fordere dazu auf, das Innere zu beachten und Ausgeglichenheit zu finden. Es sei eine Zeit der Hoffnung und der Erwartung und Vorbereitung auf die Ankunft Gottes.
Doch gerade im Jahr 2016 fragen sich nicht wenige Menschen, wie sie mit den erschütternden und erschreckenden Bildern und Meldungen dieses Jahres umgehen sollen. Die Kriegs- und Krisengebiete liegen nicht nur irgendwo weit weg, sondern scheinen immer näher zu rücken. Trotz aller Bedrohungen seien aber viele Menschen auch in diesen Tagen Boten der Hoffnung und Friedensstifter.
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