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Region  // Bad Kissingen

Bundeswehr

Soldat stirbt bei Schießübung durch Panzerfaust - nicht der erste Fall in Wildflecken

Auf dem Truppenübungsplatz bei Wildflecken im Landkreis Bad Kissingen ist am Dienstag ein 22-jähriger Soldat bei einer Schießübung gestorben.
Auf dem Truppenübungsplatz bei Wildflecken (Landkreis Bad Kissingen) ist es am Dienstag zu einem tragischen Unfall gekommen. Ein Soldat starb. Foto: News5/ Fricke
 
von DPA
Auf dem Truppenübungsplatz der Rhön-Kaserne in Wildflecken starb laut Polizeibericht am Dienstagnachmittag ein Soldat bei einer Schießübung. Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Schweinfurt haben die Ermittlungen aufgenommen.


Schießübungen mit Panzerfaust

Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand waren mehrere Soldaten gegen 14:45 Uhr auf einer Schießbahn auf dem Gelände des Truppenübungsplatzes mit Schießübungen befasst. Das Training umfasste das Gefechtsschießen mit der Panzerfaust. Bei der Abgabe eines Schusses aus der Waffe eines 22-jährigen Soldaten befand sich ein gleichaltriger Soldat aus dem Kreis Paderborn genau hinter dieser Panzerfaust.

Bei der Schussabgabe wurde der Soldat vom Rückstrahl der Waffe erfasst. Der Mann wurde durch die Luft geschleudert und so schwer verletzt, dass er noch vor Ort verstarb. Ein sofort hinzugerufener Arzt der Bundeswehr konnte nur noch den Tod feststellen.
Die Kriminalpolizei Schweinfurt führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft die Ermittlungen zu dem Todesfall und rekonstruiert dazu insbesondere die Situation und die zeitlichen Abläufe am Schießstand.

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) sagte am Dienstag bei einer Veranstaltung des Reservistenverbands in Berlin: "Dieser Unfall verdeutlicht wieder einmal auf tragische Weise, was wir unseren Soldaten im Einsatz und in der Ausbildung für den Einsatz abverlangen."
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