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Schüler organisierten Latein-Tag mit Brot und Spielen

Das antike Rom konnten Sechstklässer spielerisch kennen lernen. Die Zwölftklässer des Frobenius-Gymnasiums Hammelburg hatten für sie unter dem Motto "Panem et circenses" (Brot und Spiele) einen "Lateintag" organisiert.
Die Leiterin des P-Seminars im Frobenius-Gymnasium, Studienrätin Karin Klopfer (zweite von links), gemeinsam mit ihren Schülern in römischen Togas. Die Zwölftklässer haben einen "Lateintag" für die Sprachanfänger organisiert. Fotos: Melinda Ebert
 

Während der gymnasialen Oberstufe werden in verschieden Seminaren unterschiedliche Projekte auf die Beine gestellt. In diesem Fall handelte es sich um die "Durchführung und Organisation eines Lateintages für die Sechstklässler", wie die Leiterin des sogenannten P-Seminars, Studienrätin Karin Klopfer, erklärt. Unter ihrer Anleitung haben die Teilnehmer bereits im vergangenen und auch im laufenden Schuljahr einen Tag zum Kennenlernen des antiken Roms für Schüler der sechsten Jahrgangsstufe geplant.

Das Ergebnis war ein Vormittag, an dem die jungen Schüler zunächst Brot nach altrömischem Rezept buken und einen Gladiatorenfilm anschauten. Im Anschluss wurden sie in Gruppen aufgeteilt und trugen anhand verschiedener Spiele einen Wettkampf aus.

Schüler dachten sich den Wettkampf aus


" Das Thema Lateintag war schon vorgegeben. Die Idee, einen Wettkampf zu veranstalten, kam von uns Schülern", erklärt Christina Burdack, Teilnehmerin des P-Seminars. Sie und ihre Schulkameraden haben sich im Vorfeld lehrreiche Spiele zu den Themen Kleidung und Götter im antiken Rom überlegt und verschiedene Thesen aufgestellt, die den Schülerinnen und Schülern die Auswirkungen der römischen Vergangenheit auf das heutige Dasein aufgezeigt haben. Außerdem wurden eine Art Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe veranstaltet, bei denen es ordentlich zu punkten galt, um am Ende als Sieger in der Arena zu stehen und den heiß begehrten Preis, nämlich Süßigkeiten, zu ergattern.

Als "ganz wichtigen Tag für euch" bezeichnete auch Studiendirektor Erwin Scheiner den gut organisierten "Lateintag" bei der Begrüßung. Dabei ging er auf den langen und nicht immer ganz einfachen Weg ein, den die Sechstklässler, die ihre Lateinlaufbahn erst begonnen haben, noch im "Schiff Latein" zu bewältigen hätten.

Bei den jungen Schülern, zu denen auch Selina Weißenseel und Benjamin Kocher gehören, mangelt es derzeit aber nicht an Motivation für den Unterricht. "Mir macht das Latein lernen Spaß", bekräftigten die beiden. In Zukunft werden sie wohl noch wissbegieriger im Unterricht erscheinen, da sie durch den "Lateintag" auf ganz besondere Weise erfahren haben, wie interessant das Leben im alten Rom doch sein kann.

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