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Brand in Langenleiten ist gelöscht: 100 000 Euro Schaden

Bei einem Großbrand in Langenleiten wurden am Sonntag das Nebengebäude eines Gehöfts und eine Scheune fast völlig zerstört. Zwei angebaute Wohnhäuser wurden, insbesondere durch Verrauchung, stark in Mitleidenschaft gezogen. Ein verletzter Hausbewohner musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Zwei Scheunen standen in Langenleiten in Flammen. Für die Löscharbeiten mussten Drehleitern eingesetzt werden.  Foto: Peter Rauch
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Weitere Menschen wurden vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Das Feuer war gegen 15.30 Uhr gelöscht, um Glutnester mussten sich die Einsatzkräfte noch bis in die Abendstunden kümmern. Gegen 11 Uhr war der Feueralarm ausgelöst worden. Schnell zeichnete sich ab, dass in der eng bebauten Straße ein größerer Brand ausgebrochen war. Bereits um 11.17 Uhr wurde der diensthabende Notfallseelsorger, Pfarrer Thomas Keßler (Bad Kissingen), alarmiert und im Minutentakt die umliegenden Feuerwehren. Zuerst rückten die Floriansjünger aus den "Walddörfern" aus, aber auch Wehren aus Bad Neustadt, Bischofsheim, Bad Brückenau, Münnerstadt und Burkardroth. So waren rund 145 Feuerwehrkräfte, unter anderem aus Oberelsbach (Kreisbrandmeister Michael Ohmert) sowie Schmalwasser, Sandberg, Waldberg und Premich an der Einsatzstelle.

Das Rote Kreuz hatte ebenfalls zahlreiche Helfer vor Ort. Die Notärzte und 30 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes waren ebenfalls aus beiden Landkreisen hinzugerufen worden. "Die Retter kümmerten sich in einem extra errichteten Betreuungszelt um insgesamt 25 Personen, die in unmittelbarer Nähe des Brandortes wohnen", sagte Polizeisprecher Michael Zimmer.

Sieben Bewohner von zwei Wohnhäusern können bis auf Weiteres nicht in ihre Anwesen zurückkehren. Sie kamen übergangsweise privat bei Verwandten unter. Neben dem Stroh wurden in einer zweiten Scheune vor allem Baugerüst und technisches Handwerkszeug, unter anderem ein Gabelstapler, in Mitleidenschaft gezogen. Den Sachschaden schätzt die Polizei vorerst auf rund 100.000 Euro. Die Beamten der Kriminalpolizei Schweinfurt nahmen vor Ort die Ermittlungen auf, um die Brandursache zu recherchieren.

Aus einem der in zweiter Reihe stehenden Gebäude seien einige Kleintiere wie Hasen und Hühner gerettet worden, erläuterte Kreisbrandinspektor Stefan Schmöger, bei dem zusammen mit dem örtlichen Kommandanten Steffen Hildmann die Einsatzleitung lag. Eine große Hilfe bei der Brandbekämpfung war der Einsatz der beiden Drehleitern aus Bad Brückenau und Münnerstadt. Erst als Teile der Dächer von Ziegeln befreit waren und mit reichlich Wasser direkt von oben gelöscht werden konnte, entspannte sich die Situation im Ort. Der war schon einmal, in den dreißiger Jahren des vergangen Jahrhunderts, fast zur Hälfte auf einer Straßenseite niedergebrannt.

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