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Bevölkerung

Region ist für Zuzügler attraktiv

Im Jahr 2014 zogen mehr Menschen in den Landkreis Bad Kissingen als ihn wieder verließen. Und es kommen nicht nur Ruheständler. 34 Prozent der Zugezogenen sind zwischen 18 und 30 Jahre alt.
Es ziehen mehr Menschen in den Landkreis Bad Kissingen zu als ihn wieder verlassen. Foto: Ronald Rinklef/ Archiv
 
Insgesamt 5893 Männer, Frauen und Kinder zogen im Jahr 2014 in den Kreis Bad Kissingen. Sie kamen aus Nachbarkommunen oder den bayerischen Regionen, insgesamt 1126 aber auch aus anderen Bundesländern. Viele kamen sozusagen als Wirtschaftsflüchtlinge: Denn der Standort Bayern ist vor allem wirtschaftlich attraktiv.
Allerdings gibt's auch die, die woanders ihr Glück suchen: Aus dem Kreis Bad Kissingen weggezogen sind 5387 Menschen - macht unterm Strich aber immer noch ein Zuwanderungsplus von 506 Menschen.
Wer Zuwanderung hat, kann wachsen oder stabil bleiben, Orte, wo vor allem die jungen Menschen wegziehen, weil sie sich keine Zukunft versprechen, sind auf der Verliererstraße. Auf diesen einfachen Nenner lässt sich die Entwicklung bringen. Ein Beispiel: Häuser und Wohnungen verlieren an Wert, wenn keiner da ist, der drin wohnen will. Im Osten führte das schon zu Abbruch ganzer Platten-Hochhäuser. Zweites Beispiel: Sinkende Einwohnerzahlen führen für die Kommunen auch zu niedrigeren Anteilen an Einkommens- und Umsatzsteuer. Der Kreis Bad Kissingen ist da dank Zuzug auf der Gewinnerseite, wuchs im Jahr 2014 durch Wanderungsgewinne um 506 Menschen, im Vorjahr waren es weitere 219 gewesen.


Zuzügler aus allen Regionen

Schauen wir uns an, woher die innerdeutschen Migranten kommen, dann zogen in den Kreis Bad Kissingen 1126 Menschen, von denen 306 aus den nördlichen Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und aus Nordrhein-Westfalen kamen. Weitere 186 Menschen wechselten aus dem Nachbarland Baden-Württemberg nach Bayern, 46 aus Berlin und 188 aus den östlichen Bundesländern, um einen groben Überblick über die Anteile der Herkunftsländer zu geben. Aus anderen Gemeinden Bayerns zogen 1889 Menschen zu. Der Rest hatte ausländische Pässe.
Es sind vor allem junge Erwachsene im Alter zwischen 18 bis 30 Jahren, die sich eine neue Heimat suchen. Was den Altersstrukturen am Zielort guttut. Im Kreis Bad Kissingen wurden 1987 junge Menschen als Zuzügler notiert. An allen 5893 Zuwanderern hatten sie damit einen Anteil von 34 Prozent.


"Demographischer Klau"

Die Bevölkerungswissenschaftler bezeichnen die Zuwanderungsströme junger Erwachsener übrigens als "demographischen Klau". Denn angesichts der schrumpfenden Bevölkerung und des drohenden Fachkräftemangels ist die Zuwanderung die einzige Möglichkeit, den künftigen Wohlstand zu sichern, solange die Geburtenrate nicht vehement anschwillt.
Vorausgesetzt, es gibt immer genügend Beute-Bayern. Die dürfen dann bisher auch gerne aus dem (EU-)Ausland kommen.


Flüchtlinge zählen noch nicht

Zahlenmäßig werden sich da auch die Flüchtlinge niederschlagen. In Euro und Cent lohnen die sich aber erst, wenn sie auch eigenes Geld verdienen und in die Sozialkassen zahlen. Solange sie mit staatlichem Geld einkaufen, hat nur der Handel was davon. Und Wolfgang Schäuble (plus Länder und Kommunen): Denn von jedem Euro gibt's ja sieben oder 19 Cent gleich wieder zurück, die via Ladenkasse in die staatliche Kasse fließen, Mehrwertsteuer sei Dank. zds



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