Waldfenster
Ende

Jugend steht nicht gerne hinter der Theke

Einstimmig fiel in der Mitgliederversammlung des Jugendclubs Waldfenster der Beschluss, den Verein aufzulösen.
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Zum Ab schied überreichte Daniela Kleinhenz ein Geschenk an den Vorsitzenden Simon Albert. Foto: Manuel Vorndran
Zum Ab schied überreichte Daniela Kleinhenz ein Geschenk an den Vorsitzenden Simon Albert. Foto: Manuel Vorndran
Daniela Kleinhenz (2. Vorsitzende) bedankte sich beim Vorsitzenden Simon Albert mit einem Geschenk.
Der Kindergartenverein Waldfenster erhält die Anteile an der Vereinsgemeinschaft. Das Guthaben des Vereins wird nach der Auflösung an die örtlichen Vereine für die Jugendförderung gespendet. Der Jugendclub unterstützte viele Jahre die örtlichen Vereine mit seinem Inventar, welches jetzt in Besitz der Vereinsgemeinschaft über geht. Glühweinausschank an Heilig-Abend sowie das Christbaumschmücken waren feste Aktivitäten des Jugend-clubs im Dorf. Nach den Partys wurden die Erlöse zu Gunsten der Jungendförderung im Dorf gespendet oder die Erlöse aus dem Glühweinausschank an die Kinderstationen in den Krankenhäusern übergeben.Ausflüge mit den Mitgliedern und deren Familien zu Klettergärten, Kanufahrten und vieles mehr wurde unter dem Jahr abgehalten und angeboten.
Grund für die Vereinsauflösung war das geringe Interesse der Jugend an der Vereinsarbeit. Simon Albert erklärte: "Wir haben seid zwei Jahren keinen Neuzugang in den Verein bekommen, trotz Bemühungen. Die Jugend steht lieber vor als hinter der Theke".Gegründet wurde der Verein im Jahr 1996. Bekannt waren vor allem seine Koma-Partys. Der Jugendclub Waldfenster und seine 78 Mitglieder schließen nach mehr als 20 Jahren ihre Bücher.
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