Bad Kissingen
Kaminkehrer

Glücksbringer ausgezeichnet

Im Bad Kissinger Stadtsaal erhielten auf der diesjährigen Freisprechungsfeier der Kaminkehrer-Innung von Unterfranken sieben Gesellen und fünf Kaminkehrermeister ihre Abschlusszeugnisse.
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Die ausgezeichneten Kaminkehrer mit MdL Sandro Kirchner (CSU, rechts) und Hugo Neugebauer, dem Präsidenten der Handwerkskammer für Unterfranken.  Foto: Kaminkehrer-Innung
Die ausgezeichneten Kaminkehrer mit MdL Sandro Kirchner (CSU, rechts) und Hugo Neugebauer, dem Präsidenten der Handwerkskammer für Unterfranken. Foto: Kaminkehrer-Innung
Im Bad Kissinger Stadtsaal erhielten auf der diesjährigen Freisprechungsfeier der Kaminkehrer-Innung von Unterfranken sieben Gesellen und fünf Kaminkehrermeister ihre Abschlusszeugnisse.
Als Vertreter der Stadt Bad Kissingen sprach Sigismund von Dobschütz (FW) und bekundete, dass es ihn freue "mit so vielen Glücksbringern in einem Saal zu sein". Grußworte sprachen Jörg Wissing, Studiendirektor der zuständigen Berufsschule in Neumarkt (Oberpfalz) und Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer für Unterfranken.
Der Landtagsabgeordnete Sandro Kircher (CSU) hielt die Festrede. Er betonte, dass es ein Beruf mit Tradition sei, dessen Aufgaben es ist der Sicherheit der Bevölkerung zu dienen.
Gastgeber Reinhard Noe, Obermeister aus Thüngersheim verwies darauf, dass "Freisprechung", ein Begriff aus dem Spätmittelalter sei. Er besagt, dass der Lehrling nun aus der Obhut seines Meisters "freigesprochen" ist und selbstständig das Handwerk ausüben darf. Die Aufgaben des Kaminkehrers seien heutzutage deutlich umfangreicher als einst. Neben dem klassischen Reinigen von Schornsteinen und Aufgaben wie der Brandschutz und die Sicherheit, gehören heutzutage auch der Umweltschutz und die Energieberatung zu den Kernaufgaben des Berufes. red


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