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Vermisst

Familie Schaub bangt um ihren Benny

Benny ist weg. Die Familie Schaub bangt um ihren Labradormischling, der seit 21. März spurlos verschwunden ist. Weder die intensive Suche noch die Aushänge mit einem Foto des schwarzen Rüden, der zwei weiße Pfoten und einen weißen Brustfleck hat, führten bisher zum Erfolg.
 
Renate Schaub macht sich Vorwürfe. "Ich saß im Garten und ging kurz ins Haus, da ist Benny unter dem Maschendrahtzaun durchgeschlüpft. Ich hätte ihn anleinen sollen", sagt sie. Denn Benny macht gern mal einen "Spaziergang" durch das Dorf, bislang kam er aber immer wieder zurück.
Bis auf damals, vor zwei Jahren, da unternahm Benny einen größeren Ausflug. Eine Autofahrerin, offensichtlich aus Fulda, entdeckte ihn am Hammelburger Schlossweiher und nahm den zwölfjährigen Hund mit in ihre Heimatstadt, wo sie ihn im Tierheim abgab.

Sicherung installiert


Die Schaubs verständigten seinerzeit die Polizei, Tierheime und Tierärzte in der Umgebung sowie das Forstamt. Ein Anruf des Fuldaer Tierheims bei der hiesigen Polizeiinspektion brachte den Ausreißer dann schließlich wieder nach Hause.
Die Familie installierte daraufhin eine Hundesicherung am Zaun ihres Hoftores, denn Benny ist kein Wohnungshund, sondern lebt normalerweise im Hof, erklärt Renate Schaub.
Auf Anraten hat sie diesmal erneut E-Mails an alle umliegenden Tierheime schickte. Tatsächlich kam dann vor einigen Tagen auch ein Anruf aus der Wannigsmühle, die einen Labradormischling aufgenommen hatte. "Doch es war nicht Benny", musste sie enttäuscht feststellen.
Obwohl rund 70 Zentimeter hoch - was manche Menschen vielleicht ängstigt - ist der Rüde mit dem schwarzen Halsband ein freundlicher und hübscher Hund, der allerdings "auch gern in jedes Auto springt".

Keine Vorwürfe, keine Anzeige


Möglicherweise hat ihn daher jemand mitgenommen, hofft die Besitzerin. Wer das Tier zurückgibt, braucht weder mit Vorwürfen noch einer Anzeige zur rechnen, versichert sie.
Auch Katharina, die zwölf Jahre alte Tochter der Schaubs, vermisst Benny sehr und wäre froh, wenn er wieder zurückkäme. Zuhause versucht die Familie das Gespräch möglichst wenig auf den Vermissten zu lenken - auch mit Rücksicht auf die Tochter.

Auch Minka vermisst ihn


Mit den Schaubs trauert auch Minka, die dreifarbige Katze, die mit dem Ausreißer sozusagen unter einem Dach lebte. Von klein auf aneinander gewöhnt, schliefen Hund und Katze gemeinsam in der Hundehütte und spielten miteinander. Ein kleiner Trost ist Renate Schaub das Mitgefühl der Dorfbewohner. Als Angestellte in der Filiale der Bäckerei Emmert wird sie von Kunden jeden Tag angesprochen. "Sie fragen nach Benny und halten Ohren und Augen nach ihm offen", freut sie sich über die Anteilnahme.





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