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Schule

Einsatz für die Umwelt lohnt sich

Zum achten Mal wurde die Grundschule Burkardroth mit dem Titel "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet. Die Feierstunde fand erstmals in Premich statt.
Die Umweltfahne wird im Beisein von Schulleiterin Claudia Klaas und Bürgermeister Waldemar Bug von zwei Schülern gehisst. Bisher fand diese Zeremonie im Schulhaus Lauter statt, diesmal durfte die Fahne in der Premicher Schulturnhalle wehen. Foto: Kathrin Kupka-Hahn
 
von KATHRIN KUPKA-HAHN
"Eins, zwei, drei, vier fünf, sechs, sieben, das Thema Umwelt wird bei uns großgeschrieben!" So klingt es gestern Vormittag in der Schulturnhalle, wo sich alle Grundschüler Burkardroths mit ihren Lehrerinnen, Bürgermeister Waldemar Bug (ödp) und Hausmeister Steffen Schlereth zu einer Feierstunde versammelt haben. Einige Jungen und Mädchen aus Lauter singen diese Zeilen, die sie sich selbst ausgedacht haben. Die Premicher wiederum sagen Gedichte auf, andere Schüler tanzen. Die Schulband musiziert, dirigiert von Lehrerin Birgit Nöth. Mittendrin steht Claudia Klaas, die neue Schulleiterin, und freut sich. Nicht ohne Grund. Schließlich wurde die Grundschule mit ihren beiden Schulhäusern in Premich und Lauter zum achten Mal in Folge mit dem Titel "Umweltschule in Europa" ausgezeichnet.


Plastikmüll gesammelt

320 gibt es inzwischen in ganz Bayern, erzählt Klaas. Sie hat die Auszeichnung in der vergangenen Woche gemeinsam mit ihrer Stellvertreterin Christiane Middel in Nürnberg von Umweltministerin Ulrike Scharf entgegengenommen.
Eine, die sich die Jungen und Mädchen des Marktes Burkardroth wirklich wieder verdient haben. Diesmal hatten sich die Grundschüler mit dem Thema Plastikmüll auseinandergesetzt. "Hierfür haben wir unter anderem eine Woche lang welchen gesammelt. Im Lauterer Schulhaus wurde so ein riesiger Berg zusammengetragen", erzählt Klaas, die bis Ende des vergangenen Schuljahres Kinder der ersten und zweiten Jahrgangsstufe dort unterrichtet hat.
Zudem haben die Jungen und Mädchen aus dem Müll Kunstwerke wie etwa Roboter gestaltet, Säuberungsaktionen in der Flur unternommen und als Mülldetektive versucht, die Verschwendung des Plastikmülls in der Schule und auch zu Hause einzudämmen.
Parallel dazu stand das Thema Biodiversität im Mittelpunkt. "Ein komisches Wort, dass sich auf die Artenvielfalt der Pflanzen und Tiere bezieht", erklärte die Schulleiterin den Kindern. Schließlich seien viele vom Aussterben bedroht. Deshalb haben die Jungen und Mädchen verschiedene Lebensräume heimischer Tier- und Pflanzenarten, wie etwa die Hecke, den Bach oder die Streuobstwiese untersucht.


Kräuterschnecke neu bepflanzt

Zudem haben die Kinder im Schulgarten Getreide angebaut und die Kräuterschnecke neu bepflanzt. Darüber hinaus bastelten die Schüler in der Schulgarten AG kleine Insektenhotels und renovierten das große am Schulwald nahe der Hermannsruh.
Dieser liegt oberhalb von Stralsbach und wird auch in den kommenden Monaten wieder eine große Rolle im Schulalltag der Jungen und Mädchen spielen. Denn Klaas plant bereits die nächste Bewerbung um den neunten Titel als Umweltschule. "Im Schulwald soll unser nächstes Schulfest stattfinden. Dafür bereiten wir eine richtige Aktionswoche vor, zu der auch die Eltern kommen können", erzählt sie. Jede der zwölf Grundschulklassen soll sich mit verschiedenen Projekten daran beteiligen. Auch ein Zauberwald soll installiert werden.
Parallel dazu befassen sich die Kinder in diesem Schuljahr mit dem Thema Wasser, untersuchen dabei verschiedene Gewässer. "Zudem überlegen wir, unseren Schulteich neu zu beleben", sagt Klaas. Dieser befindet sich in einem Innenhof und ist mit Schilf zugewuchert. "Die Sparkasse hat uns eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 180 Euro zugesichert", berichtet Klaas dem Bürgermeister Bug. Der zeigte sich ebenso erfreut darüber, dass die Grundschule mit dem Titel ausgezeichnet wurde. "Sich mit der Natur zu befassen ist ein wichtiges Thema", sagte er. Dann fragte er bei den Kindern nach dem Warum und bekam zahlreiche Antworten: Damit die Tiere nicht aussterben, das Meer nicht verschmutzt wird und die Umwelt nicht kaputtgeht. "Es ist schön, dass ihr euch so gut auskennt, so aktiv seid", fasste Bug zusammen.


Weihnachtliche Zugabe

Zum Abschluss der Feierstunde folgte eine feierliche Zeremonie, bei der die Umweltfahne in der Schulturnhalle gehisst wurde. Musikalisch begleitete die Schulband, die die "Freude an die Ode" spielte und schließlich auch noch eine weihnachtliche Zugabe gab.
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