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Umgeknickt

Die Hutbuche ist endgültig Geschichte

Nun ist ihr Schicksal endgültig besiegelt: Die uralte Hutbuche in Frauenroth ist umgekippt.
Nur noch ein Stumpf ragt aus der Erde.  Foto: Kathrin Kupka-Hahn
 
von KATHRIN KUPKA-HAHN
Die Frauenrother haben es schon lange befürchtet. Nun ist der denkbar schlimmste Fall eingetreten. Die Hutbuche ist umgekippt. Vermutlich haben die orkanartigen Böen in der Nacht zu Freitag dem maroden Baum derart zugesetzt, dass er zur Seite wegknickte, wie ein Streichholz. Dabei wurde auch der Zaun beschädigt, der um das Naturdenkmal aufgestellt worden war und vor unbefugtem Betreten schützen sollte.


Madonna ist heil geblieben

Schließlich sind immer wieder Äste von der Hutbuche abgebrochen und herabgefallen, zuletzt im Sommer, wenige Wochen vor dem traditionellen Hutbuchenfest. Das was nun von dem Baum nun übrig ist, bietet einen trostlosen Anblick. Nur noch ein Stumpf ragt aus der Erde.Die in den Stamm geschnitzte, betende Marienfigur hat den Bruch unbeschadet überstanden.
Im Landratsamt ist man von dieser Nachricht nicht wirklich überrascht. Schließlich war schon seit Längerem bekannt, dass der Baum abstirbt. Ein Gutachter hatte die Buche im Auftrag der Behörde bereits im Frühjahr des vergangenen Jahres untersucht. Sein Urteil lautete: der Baum wird in den nächsten Jahren zwar absterben, muss aber nicht gefällt werden, erläuterte damals Lena Pfister, Sprecherin des Landratsamtes. Aktuell gibt es noch keine Pläne, wie mit dem umgekippten Baum weiter vorgegangen wird, sagte sie gestern auf Nachfrage dieser Zeitung. "Vermutlich werden wir einen Teil des Baumes sogar liegenlassen - als Naturdenkmal", fügte Pfister hinzu.
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