Ich willige einX

Diese Website verwendet das Besucheraktions-Pixel von Facebook für statistische Zwecke. Mit einem Cookie kann so nachvollzogen werden, wie unser Marketing auf Facebook wirkt und wie wir es verbessern können. Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihr Einverständnis hierzu erteilen. Eine genaue Beschreibung zum „Besucheraktions-Pixel“, zu Cookies im Allgemeinen und Ihrem Widerspruchsrecht, das Sie jederzeit ausüben können, steht Ihnen in unserer Datenschutzerklärung unter hier zur Verfügung.

Tierdiebstahl

Der Albtraum eines jeden Tierbesitzers

Das Haustier ist plötzlich verschwunden. Alle Suchmaßnahmen verlaufen negativ. In Aura (Landkreis Bad Kissingen) sind seit Tagen Katzenbesitzer in Sorge, ein Tierfänger könnte zugeschlagen haben.
Wenn Katzen verschwinden, sind bei den Besitzern meist große Trauer und Verzweiflung angesagt.  Foto: Archiv
 
Wo sind Mausi, Lilli und Tiger abgeblieben? Alles Locken und Rufen ist vergebens: In Aura,der kleinsten selbstständigen Landkreisgemeinde, fehlen alleine zwei Familien die drei Stubentiger. Die Häuser der Betroffenen liegen nur wenige Meter auseinander.

Die Familienangehörigen sind verzweifelt.


Familie Danz im Anwesen Würzburger Weg 65 ist zutiefst traurig. Seit dem 30. Oktober sind Mausi und Lilli verschwunden, zwei grau getigerte Katzen im Alter von zweieinhalb und eineinhalb Jahren. Ein paar Häuser weiter, bei Familie Kleinhenz im Anwesen Am Ruck 18, ist etwa zur gleichen Zeit der fünf Jahre alte, grau melierte Tiger spurlos verschwunden. Für beide Familien ist es unerklärlich wo ihre lieben Haustiere abgeblieben sind.

Suche sogar mit Steckbriefen

Suchaktionen auch im weiteren Umkreis waren bislang nicht von Erfolg gekrönt. Alle Nachbarn sind befragt worden, sogar Steckbriefe hängen im Ortsbereich und weisen auf den Verlust der Tiere hin. Leider hat sich bislang niemand gemeldet, der einen der drei vermissten Stubentiger gesehen hätte.

Die betroffenen Familien haben für das plötzliche Verschwinden ihrer geliebten Samtpfoten nur eine Erklärung:

Das muss das Werk eines Katzenfängers sein.


Die Hammelburger Tierärzte sind verständigt worden, außerdem die zuständige Dienststelle der Polizei. Herausbekommen wollen die Auraer Familien haben, dass auch in Elfershausen, Hammelburg und Westheim Katzen wie vom Erdboden verschwunden seien.
Verzweifelt wenden sich die beiden Auraer Familien nunmehr an die Öffentlichkeit und hoffen, dass irgendjemand irgendetwas bemerkt hat, was ihnen bei der Suche nach ihren Katzen weiterhilft. Insbesondere geht es ihnen um ein Lebenszeichen, alternativ um eine Nachricht, wo im Raum Aura eventuell tote Katzen gefunden worden sind. Dann bestünde zumindest - traurige - Gewissheit im Hinblick auf das Schicksal der so geliebten Haustiere.

Mysteriöser blauer Kleinbus

Bei ihren Recherchen sollen die beiden Auraer Familien herausgefunden haben, dass vor etwa 14 Tagen mindestens einmal ein verdächtiger blauer Kleinbus mit abgedunkelten Scheiben in Aura gesehen worden sei. Nähere Angaben hierzu gibt es leider nicht, weshalb die Bitte insbesondere an die Auraer Bevölkerung ergeht, etwaige Beobachtungen zu melden.

Tierärztin Dr. Sigrid Bauer und ihr Kollege Dr. Thomas Winter (beide Hammelburg) sind über das Verschwinden der Katzen informiert. Beide wissen um die emotionale Bedeutung solcher Ereignisse. Aus der langjährigen Erfahrung der beiden Veterinäre heraus ist beim Verschwinden von Haustieren allerdings eine differenzierte Betrachtung erforderlich.

Hellhörig werden müsse man immer dann, wenn in einem geografisch kleinen Bereich mehrere Tiere binnen kurzer Zeit verschwänden.

Das sei außergewöhnlich und verdiene die besondere Aufmerksamkeit. In solchen Fällen sei nicht auszuschießen, dass tatsächlich Tierfänger ihr Unwesen trieben. Gegen diese Vermutung spreche allerdings, dass es bis dato nicht in einem Fall gelungen sei, vermeintliche Tierfänger zu stellen.

Vorsicht mit Spekulationen

Auch die Spekulation, das Verschwinden mehrerer Tiere in räumlich und zeitlich eng begegrenztem Bereich könne mit einem Tierhasser in Verbindung gebracht werden, sei mit Vorsicht anzugehen, zumal hier schnell gut nachbarschaftliche Beziehungen auf dem Spiel stehen könnten. Zwar kommt es hin und wieder vor, dass Menschen nach dem Leben anderer Leute Tiere trachten - aus unterschiedlichen Beweggründen. Doch mit solchen Verdächtigungen gilt es, vorsichtig umzugehen. Eine Beweisführung ist schwierig, ja meist unmöglich.

Angefüttert oder überfahren

In den allermeisten Fällen hat das Verschwinden von Katzen nach Auffassung von Sigrid Bauer andere Gründe. Viele Stubentiger würden aus falsch praktizierter Fürsorge schon beim ersten Maunzen gefüttert und anschließend in die Familie integriert. Nicht selten landen solche Tiere beim Betreuer für Fundtiere und anschließend im überfüllten Tierheim.
Ebenso oft werden Katzen von Autos überfahren und dabei so schwer verletzt, dass sie sich verkriechen und verenden. Ja, es soll sogar Fahrer geben, die regelrecht Jagd auf Tiere machen.





Bitte melden Sie sich an, um kommentieren zu können:
Benutzer     Passwort    

Sie sind noch nicht registriert? Bitte hier registrieren.