Waldaschaff
Tödlicher Unfall

Unterfranken: Auto rast auf A3 in abgesicherte Unfallstelle - Mann stirbt

Tragischer Unfall in Unterfranken: Auf der A3 rast ein Auto in eine abgesicherte Unfallstelle. Ein Mensch kommt ums Leben, zwei weitere werden verletzt.
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Tragischer Unfall in Unterfranken: Auf der A3 rast ein Auto in eine abgesicherte Unfallstelle. Ein Mensch kommt ums Leben, zwei weitere werden verletzt. Symbolbild: News5
Tragischer Unfall in Unterfranken: Auf der A3 rast ein Auto in eine abgesicherte Unfallstelle. Ein Mensch kommt ums Leben, zwei weitere werden verletzt. Symbolbild: News5
Ein folgenschwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Sonntagmorgen auf der A3 in Unterfranken ereignet. Ein 53 Jahre alter Mann kam dabei ums Leben. Ein Polizist wurde schwer verletzt. Die Autobahn in Fahrtrichtung Frankfurt war gut vier Stunden voll gesperrt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen der unterfränkischen Polizei befand sich eine Streife der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach gegen 00.45 Uhr zur Aufnahme eines Verkehrsunfalls auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff (Kreis Aschaffenburg). Der Streifenwagen sowie das Auto des alleinbeteiligten Unfallverursachers standen auf dem Standstreifen . Die Unfallstelle wurde durch die eingesetzten Beamten gut sichtbar mit Blaulicht und weiterem Gerät abgesichert.


29-Jähriger übersieht Unfallstelle

Kurze Zeit nach Beginn der Unfallaufnahme erkannte ein von hinten kommender 29-jähriger Autofahrer aus noch ungeklärter Ursache diese Situation offensichtlich zu spät. Er geriet mit seinem Fahrzeug ins Schleudern, fuhr auf den Streifenwagen auf und schob diesen einige Meter nach vorne. Ein Polizeibeamter sowie der Beteiligter des ersten Unfalls standen zu diesem Zeitpunkt vor dem Streifenwagen und wurden von diesem erfasst.

Der 53-jährige Unfallbeteiligte des ersten Verkehrsunfalls wurde durch den Aufprall lebensgefährlich verletzt und erlag wenig später im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der 28-jährige Polizeibeamte erlitt schwere Verletzungen und kam nach einer Erstbehandlung durch einen Notarzt in ein naheliegendes Krankenhaus. Sein Streifenpartner erlitt einen Schock, der ebenfalls im Krankenhaus behandelt wird. Der 29-jährige Verursacher wurde leicht verletzt.


Die Klärung des genauen Unfallhergangs ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen, die von der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried geführt werden. Hierzu wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger hinzugezogen.

Die Autobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme in Fahrtrichtung Frankfurt bis 04.45 Uhr vollgesperrt. Der Verkehr wurde weiträumig umgeleitet. Zur Unterstützung bei den Absperr- und Umleitungsmaßnahmen waren ebenfalls die örtlichen Feuerwehren und das Technische Hilfswerk im Einsatz.
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