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Lkw-Unfall

Stockstadt: Lkw-Fahrer schläft am Steuer ein - und landet im Graben

In der vergangenen Nacht ist ein Lkw-Fahrer auf der A3 bei Stockstadt im Graben gelandet, nachdem er am Steuer eingeschlafen war - mit schweren Folgen.
Ein Lkw-Fahrer hat in der vergangenen Nacht auf der A3 bei Stockstadt einen Unfall mit schwerwiegenden Folgen verursacht - er war am Steuer eingeschlafen und kam von der Fahrbahn ab. Symbolfoto: Martin Kreklau
 
Ein 53-jähriger Lkw-Fahrer landete in der vergangenen Nacht kurz nach 01.00 Uhr mit seinem 40-Tonner auf der A3 bei Stockstadt (Kreis Aschaffenburg) im Graben. Nach eigenen Angaben war er zuvor am Steuer eingeschlafen.

Der mit 22 Tonnen Plastikgranulat in Säcken beladene Sattelzug war unterwegs von den Niederlanden nach Österreich. Kurz vor der Ausfahrt Stockstadt kam er nach rechts von der Fahrbahn ab, überfuhr die Außenleitplanke und fuhr im Grünstreifen hinter der Leitplanke parallel zur Autobahn. Schließlich prallte er gegen den Mast des Verkehrszeichens "Ausfahrt" und wurde von diesem gestoppt, berichtet die Polizei.

Der Lkw-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Eine ärztliche Versorgung vor Ort war nicht erforderlich. Die Schadenshöhe beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 55.000 Euro.


Mehrere hundert Liter Treibstoff laufen aus

Beim Überfahren der Leitplanke wurde an dem Zugfahrzeug der Tank aufgerissen und mehrere hundert Liter Dieseltreibstoff ergossen sich ins Erdreich. Umweltbehörden fingen ab 8 Uhr an, vor Ort das verseuchte Erdreich auszubaggern.

Die Bergung des Zuges gestaltete sich schwierig und dauerte mehrere Stunden. Es waren zwei Autokräne erforderlich, um den Zug zu entladen, über die Leitplanke zu heben und abzutransportieren. Vor Ort kamen neben den Männern der Autobahnmeisterei auch Kräfte der Feuerwehr zum Einsatz. Sie sicherten die Unfallstelle ab, leuchteten sie aus und unterstützten die Bergungs- und Aufräumarbeiten.


Lkw-Fahrer manipulierte den Tachografen

Auf den Lkw-Fahrer kommt ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch Übermüdung zu. Die Auswertung des Tachografen ergab, dass er zur Verschleierung seiner Lenkzeitüberschreitung daran manipuliert hatte. Er sieht daher auch einem Verfahren wegen Fälschung technischer Aufzeichnungen und wegen Lenkzeitüberschreitung entgegen. Sein Führerschein wurde sichergestellt. Für das anstehende Verfahren musste der Fahrer eine Sicherheitsleistung hinterlegen.

Während der Nacht waren die Ausfahrt Stockstadt und die Fahrbahn der dreispurigen A3 zeitweilig teilweise gesperrt. Wegen des geringen Verkehrsaufkommens kam es jedoch nicht zu größeren Stauungen. Erst mit Einsetzen des Berufsverkehrs kam es im Umfeld der Unfallstelle zu Behinderungen. Diese waren aber eher der Schaulust der Vorbeifahrenden geschuldet.

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