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Gewalt

Prell- und Schürfwunden: Mann verletzt vier Polizistinnen in Aschaffenburg

Am Donnerstagabend hat ein 27 Jahre alter Mann in Aschaffenburg vier Polizistinnen verletzt. Zuvor hatte er mit einer Frau gestritten.
In Aschaffenburg hat am Donnerstagabend ein 27 Jahre alter Mann vier Polizistinnen verletzt. Davor hatte er die Beamtinnen aufgefordert, ihn zu erschießen. Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand/ dpa
 
Am Donnerstag (20. Juli) hat sich ein 27 Jahre alter Mann in Aschaffenburg der Festnahme widersetzt und dabei vier Polizistinnen verletzt. Auslöser für den Einsatz war ein heftiger Streit. Der Mann hatte die Polizistinnen auch aufgefordert, ihn zu erschießen.

In Aschaffenburg kam es am Donnerstag gegen 18 Uh im Hof eines Mehrfamilienhauses in der Südbahnhofstraße zunächst zu einem verbalen Streit zwischen einem 27-jährigen Mann und einer 26-jährigen Frau. Der Mann, denn die Polizei als "extrem aggressiv" einstuft, ließ sich auch durch die alarmierten Polizeibeamten nicht beruhigen und forderte sie auf, ihn zu erschießen. Außerdem machte er laut Polizei einen "total verwirrten Eindruck". Auf Ansprache durch die Ordnungshüter reagierte er nicht.

Bei der Sachverhaltsaufnahme stellte sich heraus, dass es schon mehrfach zu gewaltsamen Aktionen durch den Mann gekommen war. Der Festnahme durch die Polizeibeamten widersetzte er sich massiv, griff eine 22-jährige Polizeivollzugsbeamtin heftigst an und leistete trotz des Einsatzes von Pfefferspray starken Widerstand. Anschließend musste er gefesselt und durch die eingesetzten Beamten zum Dienstfahrzeug getragen werden. Auf der Polizeiwache wurde nach Rücksprache durch die Staatsanwaltschaft eine Blutentnahme angeordnet, welche durch eine Ärztin auf der Dienststelle durchgeführt wurde. Im Anschluss wurde der amtsbekannte Mann in ein Fachkrankenhaus überstellt.

Vier Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Aschaffenburg zwischen 22 und 32 Jahren erlitten durch die körperlichen Angriffe des Täters schmerzhafte Prellungen, Abschürfungen und Zerrungen. Nach ambulanter Versorgung durch medizinisches Fachpersonal setzten sie ihren Dienst fort.

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