Weibersbrunn
Unfall

Lkw-Unfall auf der A3 - über 13 Kilometer Stau nach Vollsperrung

In Unterfranken kam es am Donnerstag zu einem kilometerlangen Stau. grund dafür war ein Lkw-Unfall im Baustellenbereich.
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In Unterfranken kam es am Donnerstag zu einem kilometerlangen Stau. grund dafür war ein Lkw-Unfall im Baustellenbereich. Symbolbild: Fotimmz - Fotolia
In Unterfranken kam es am Donnerstag zu einem kilometerlangen Stau. grund dafür war ein Lkw-Unfall im Baustellenbereich. Symbolbild: Fotimmz - Fotolia
Zu einem folgenschweren Lkw-Unfall kam es am Donnerstagmorgen auf der Autobahn A3 bei Weibersbrunn im Baustellenbereich. Wie die Polizei mitteilt, ist im stockenden Verkehr ein Lkw-Fahrer mit seinem Fahrzeug auf einer vor sich fahrenden Lastzug aufgefahren.

Beide Fahrzeuge blieben auf dem rechten von zwei Fahrstreifen stehen. Verletzt wurde niemand. Während der eine Lkw noch bedingt fahrbereit war, ließ sich der andere Zug wegen des Frontschadens nicht mehr bewegen. Er musste mit schwerem Gerät abgeschleppt werden.

Da im Baustellenbereich kein Standstreifen vorhanden ist und somit keine ausreichende Rettungsgasse gebildet werden konnte, konnten die schweren Bergungsfahrzeuge nicht von hinten durch den Stau an die Unfallstelle heranfahren. Sie mussten über Landstraßen zur Anschlussstelle Weibersbrunn fahren und von dort aus - unter Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Frankfurt - mit Polizeieskorte entgegengesetzt zur Fahrtrichtung an die Unfallstelle herangeführt werden.

Die Anfahrt und anschließende Bergung des Zuges dauerten etwa eine Stunde. Bis zum Eintreffen des Bergungstrupps wurde der Verkehr zeitweilig einspurig links an der Unfallstelle vorbeigeleitet. Hierbei ergab sich aber immer wieder das Problem der zur Verfügung stehenden geringen Restbreite. Omnibusse oder Lkw konnten die Unfallstelle dabei - in Abhängigkeit von der Fahrzeugbreite - entweder gar nicht oder nur erschwert passierten.

Gegen 10.00 Uhr war die Unfallstelle geräumt und der Verkehr konnte wieder anrollen. Der Rückstau reichte derweil über 13 Kilometer bis in den Bereich von Marktheidenfeld zurück. Die Schadenshöhe beträgt nach ersten Schätzungen etwa 40.000 Euro.
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