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Ermittlungen

Kreis Aschaffenburg: Angriff auf 16-Jährige bei Bachgaufest nur erfunden

Die Polizei hat ermittelt, dass ein angeblicher Übergriff auf eine 16-Jährige beim Bachgaufest im Kreis Aschaffenburg erfunden war.
Symbolbild. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
 
Die Polizei Aschaffenburg war am Samstagabend Samstagabend von einem angeblichen Übergriff auf eine 16-Jährige auf dem Bachgaufest in Kenntnis gesetzt worden. Wie sich im Zuge der Ermittlungen zwischenzeitlich herausgestellt hat, hat der von der Anzeigeerstatterin geschilderte Angriff allerdings niemals stattgefunden.

Über die nicht ganz widerspruchsfreie Sachverhaltsschilderung der vermeintlich Geschädigten hinaus hat der Sachbearbeiter der Aschaffenburger Polizei hinterfragt, warum sich auch nach zweimaligem Presseaufruf keine Zeugen gemeldet hatten. Es erschien unwahrscheinlich, dass beispielsweise ein Wegtragen der 16-Jährigen aus einem Bereich direkt vor der Bühne von vielen hundert Besuchern unbemerkt geblieben sein konnte.

Für die Schülerin waren an besagtem Abend verschiedene akut belastende Umstände zusammengekommen, was sie offenbar zu den unüberlegten Äußerungen veranlasste. Am Montagabend hat sie sich dann zunächst ihren Eltern anvertraut und diesen gegenüber eingeräumt, dass der Übergriff tatsächlich nicht stattgefunden hatte.

In einer Vernehmung der Jugendlichen am heutigen Dienstag bestätigte sie diese Aussage auch gegenüber dem polizeilichen Sachbearbeiter und brachte im Zuge dessen ihr Bedauern für ihr Verhalten zum Ausdruck. Dennoch sieht die 16-Jährige nun einer Strafanzeige wegen des Verdachts des Vortäuschens einer Straftat entgegen.

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