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Nationalpark

Nationalpark: Im Juli soll eine Entscheidung vom Ministerium fallen

Greenpeace hat den Spessart als Favoriten gewählt und das voreilige Vorgehen der bayerische Landesregierung in der Nationalpark-Frage kritisiert.
Greenpeace macht sich für den Spessart stark. Auf der Fassade des Schlosses Johannisburg in Aschaffenburg (Bayern) ist am 19.06.2017 die Aussage «Nationalpark - eine Krönung für den Spessart» zu lesen". Foto: Andreas Varnhorn/Greenpeace/dpa
 
von DPA
Welche Region bekommt den dritten Nationalpark in Bayern? Im Juli will die Landesregierung den Anwärterkreis festlegen. Greenpeace hat einen Wunschkandidaten.

Bei der Entscheidung über einen dritten Nationalpark in Bayern lässt sich die Landesregierung offenbar mehr Zeit. Im Juli werde entschieden, mit welcher Region der Dialog zum Verfahren fortgesetzt werde, teilte das Umweltministerium am Montag mit. Neben der Rhön, den Donau-Auen und dem Spessart steht auch der Frankenwald zur Auswahl.


Die Regionen können selbst entscheiden ob Ja oder Nein

Umweltministerin Scharf betonte, dass die Regionen selbst entscheiden könnten, ob sie das Angebot annehmen wollten. "Wir führen intensive Dialoge mit den Regionen. Der dritte Nationalpark ist eine historische Entscheidung", sagte Scharf.

Nach der Entscheidung über den Verlauf des Verfahrens im Juli will das Umweltministerium mit der ausgewählten Region oder den Regionen Eckpunkte eines "maßgeschneiderten Nationalparks" erarbeiten, wie ein Sprecher ergänzte. Im Freistaat bestehen bereits die Nationalparks im Bayerischen Wald und im Berchtesgardner Land.


Greenpeace kritisierte das voreilige Vorgehen

Umweltschützer von Greenpeace haben die bayerische Landesregierung für ihr voreiliges Vorgehen in der Nationalpark-Frage kritisiert. "Ich bin fest davon überzeugt, dass mehr Zeit bei der Entscheidungsfindung gut für den Nationalpark Spessart wäre", sagte Greenpeace-Waldexpertin Sandra Hieke am Montag. Im Moment seien viele falsche Informationen im Umlauf. Dabei seien weder die traditionellen Holzrechte in Gefahr, noch dürften Spaziergänger sowie Pilz- und Beerensammler einen Nationalpark Spessart nicht mehr betreten.

"Es wurden viele Gerüchte gestreut. Und damit muss man gezielt aufräumen, das braucht einfach Zeit". Der Informationsbedarf in der Bevölkerung sei noch sehr hoch. Das hätten die Umweltschützer auf ihrer mehrwöchigen Informationstour durch Unterfranken festgestellt.


Der Wunschkandidat von Greenpeace

Greenpeace macht sich für den Spessart stark. "Der Spessart ist naturschutzfachlich die einzige Alternative", so Hieke. Am Montagmorgen hatte Greenpeace zum Abschluss der Infotour in grüner Schrift "Ein Nationalpark - die Krönung für den Spessart" auf das Aschaffenburger Schloss projiziert.
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