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Feuer

Heinrichsthal: Jugendliche setzen beim Grillen Scheune in Brand

Nach dem Brand einer Scheune im Landkreis Aschaffenburg Ende März, konnte die Polizei nun die Brandursache klären.
Nach dem Brand einer Scheune im Landkreis Aschaffenburg Ende März, konnte die Polizei nun die Brandursache klären. Symbolfoto: Ronald Rinklef
 
Nachdem Ende März eine Scheune in Heinrichsthal (Landkreis Aschaffenburg) samt dem darin gelagerten Heu komplett niedergebrannt war, konnte die Aschaffenburger Kripo die Brandursache klären. Mittlerweile stehe fest, dass Jugendliche, die an der Scheune gegrillt hatten, das Feuer verursacht haben. Der Sachschaden wird auf 25.000 Euro geschätzt.

Dem Geschädigten und weiteren Zeugen waren zunächst Brandgeruch und Rauch aufgefallen, der aus der Heuscheune drang. Obwohl die rasch verständigte Feuerwehr sich bemühte, die Flammen schnellstmöglich zu löschen, brannte die Scheune komplett nieder und auch eine angrenzende Scheune samt landwirtschaftlichen Gerätschaften nahm Schaden.

In der Folge hatte die Kriminalpolizei Aschaffenburg die Ermittlungen übernommen. Mittlerweile steht fest, dass es sich um fahrlässige Brandstiftung handelt. Zwei Jugendliche, die im Bereich der Scheune gegrillt hatten, haben eigenen Angaben nach die Kontrolle über die Flammen verloren. Durch eine Windböe und Funkenflug hatte sich das Feuer auf die Heuballen und die gesamte Scheune ausgebreitet. Die Jugendlichen hatten noch versucht, das Feuer zu löschen und die Feuerwehr verständigt. Die Erziehungsberechtigten werden nun für den nicht unerheblichen Schaden haften.


Polizei warnt vor offenem Feuer

Das Polizeipräsidium Unterfranken bittet aus gegebenem Anlass darum, mit offenem Feuer grundsätzlich verantwortungsvoll und achtsam umzugehen, gerade bei der aktuellen Trockenheit.

Durch Wind und Funkenflug können sich auch kleinere Feuer schnell ausbreiten und großen Schaden verursachen. Zudem sind Feuer in Waldgebieten seit diesem Jahr generell und nicht mehr nur in bestimmten Monaten verboten.

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