Rugendorf

Straßenlaterne sorgt für unruhige Nächte

Zu viel Straßenbeleuchtung ist auch nicht gut. In der Stichstraße zu den Anwesen Nummer 54 bis 57 im Rugendorfer Ortsteil Losau stehen zwei Laternen. Eine a...
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Die Straßenlampe auf dem Grundstück Losau 56 wird abgebaut. Sie scheint den Bewohnern die ganze Nacht ins Haus. Foto: Klaus Klaschka
Die Straßenlampe auf dem Grundstück Losau 56 wird abgebaut. Sie scheint den Bewohnern die ganze Nacht ins Haus. Foto: Klaus Klaschka
Zu viel Straßenbeleuchtung ist auch nicht gut. In der Stichstraße zu den Anwesen Nummer 54 bis 57 im Rugendorfer Ortsteil Losau stehen zwei Laternen. Eine am Beginn der Straße, eine zweite weiter hinten auf dem Privatgrund des Anwesens Nummer 56. Und die beleuchtet nicht nur die Straße sondern auch das Innere des Hauses, so dass deren Bewohner nachts selbst bei bestem Wetter die Fenster nicht öffnen können.
Die Beschwerde der Bewohner wurde schon vor längerem vorgebracht. In der Bürgerfragestunde vor der Sitzung am Montag schilderten die Betroffenen ihr Anliegen dem Gemeinderat nun persönlich, bevor sich das Gremium in der anschließenden Sitzung damit befasste.
Das Problem stand auf der Tagesordnung, da jetzt im Zug der Erdverkabelung der Stromversorgung die Möglichkeit der Versetzung der Straßenlaterne besteht. Die Beleuchtung könnte an die Grenze der Grundstücke zu Nummer 55 und 57 versetzt werden, was deren Eigentümer ablehnen - aus dem gleichen Grund: Auch deren Häuser würden dann nachts unerwünscht illuminiert. Überhaupt, das ergaben Vorgespräche mit den Anwohnern, sei diese Lampe gar nicht nötig; Restlicht bekomme man noch von der ersten Laterne, und zur Beleuchtung der Einfahrten wären eigene Lampen mit Bewegungsmeldern bei Bedarf eine bessere Lösung. Dementsprechend beschloss der Gemeinderat dann auch, die Lampe ersatzlos abzubauen. Vorsorglich wird jedoch ein Kabel in der Straße auf die andere Seite mitverlegt, "für den Fall, dass später doch einmal mehr Licht gebraucht wird", so Bürgermeister Ralf Holzmann.
Beschwerden in der Bürgerfragestunde brachte eine Abordnung der Feuerwehr Zettlitz vor: Die kürzlich neu beschafften Stiefel und Handschuhe passen nicht. Geliefert wurde alles in Einheitsgröße und nicht das Bestellte. Es wird umgetauscht, sicherte der Gemeinderat zu. Ebenso, dass die Löschwasserstellen in Zettlitz, Feldbuch und Poppenholz überprüft und repariert werden. Die Abschlussdeckel schließen zum Teil nicht mehr, außerdem würden Hinweisschilder zu Schiebern zum Wiederabsperren der Zapfstellen fehlen. Zudem solle der Löschteich zeitnah ausgebaggert werden. Er ist inzwischen verschlammt und zugewachsen.
Positiv merkte Friedheim Puls an, dass der Steg zwischen Haus der Jugend und Sportplatz nun ein zweites Geländer habe. Er hatte dies in der ersten Bürgerfragestunde angeregt. Er wiederholte nun auch seine weitere Anregung von damals, dass er im Ortsinnern Gefahren an verschiedenen Gebäuden durch herabfallenden Schnee von Dächern sieht. Insbesondere am Weg zur Schule, wo es keinen Gehsteig gebe. Man werde mit den betreffenden Hauseigentümern reden, sagte Bürgermeister Holzmann zu.
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