Harsdorf

Stolz auf den Nachwuchs

Die "Theaterbande" des TSV Harsdorf zeigte ihr Können. Die Fußballer bereiten den Verantwortlichen Sorge.
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Eine tolle Vorstellung bot die "Theaterbande" des TSV Harsdorf mit dem Stück "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren". Fotos: Werner Reißaus
Eine tolle Vorstellung bot die "Theaterbande" des TSV Harsdorf mit dem Stück "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren". Fotos: Werner Reißaus
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Was den TSV Harsdorf im zurückliegenden Jahr stark machte, waren nicht etwa die Fußballer, sondern einmal mehr die Theatergruppe mit ihren großen und kleinen Akteuren. Bei der Jahresabschlussfeier begeisterte die "Theaterbande" mit dem wunderschönen Märchen vom "Teufel mit den drei goldenen Haaren".
Es war eine Neuinszenierung nach genau zehn Jahren. Einmal mehr wurde deutlich, dass die Harsdorfer über einen großartigen Nachwuchs in der Theaterabteilung verfügen. Auch Christina Stein, Michaela Grießhammer und Thomas Wilke wussten im Schwank "Oma allein im Haus" zu überzeugen.


Hans Dörfler Ehrenmitglied

Ehrungen standen auch auf dem Programm. Mit Hans Dörfler wurde dabei ein verdienter Mann zum Ehrenmitglied ernannt.
2019 kann der TSV Harsdorf auf sein 100-jähriges Bestehen zurückblicken. Das Jubiläum soll groß gefeiert werden.
Vorsitzender Manfred Zapf konnte auf viele Erfolge im gesellschaftlichen Bereich verweisen, angefangen vom Sportlerfasching bis hin zum Schlachtfest und zum Frühlingsfest. Der absolute Höhepunkt im Vereinsjahr sei der Auftritt mit der A- Cappella-Gruppe "Six Pack" aus Bayreuth vor 200 Besuchern gewesen. Große Sorgen mache sich der Verein derzeit um die erste Mannschaft. Zapf: "Aktuell belegen wir einen Relegationsplatz. Wenn sich in der Rückrunde nichts Entscheidendes tut, könnte es uns nach elf Jahren in der Kreisklasse böse erwischen. Konnten wir das Abstiegsgespenst in der letzten Saison noch deutlich vertreiben, sitzt es uns in diesem Jahr schon wieder massiv im Nacken."
Die Abgänge von Spielertrainer Ingo Scharnagel und Fabian Kadner habe die Mannschaft nicht kompensieren könne, so der Vorsitzende, der ferner das große Verletzungspech ansprach. Zu allem Überfluss habe Trainer Manfred Sahr sein Amt niedergelegt.
Seit dem 1. Dezember hat der TSV Zapf zufolge mit Matthias Bauer einen neuen Trainer. Ein Sorgenkind bleibe die zweite Mannschaft, und auch in der Jugendarbeit habe es Probleme gegeben. Bestens aufgestellt sei der TSV dagegen im Breitensport.
Bürgermeister Günther Hübner ging bereits auf die 100-Jahr-Feier ein und überreichte eine private Spende für die Jugendarbeit. Mit einer Tombola endete die Jahresabschlussfeier.
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