Wonsees
Diakonieverein

Pflegekräfte leisten hervorragende Arbeit

Katharina Müller-Sanke Der Diakonieverein Kasendorf-Wonsees blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Vorsitzender Günther Pfändner sprach bei der Hauptver...
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Heidi Krasser
Heidi Krasser
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Katharina Müller-Sanke

Der Diakonieverein Kasendorf-Wonsees blickt auf ein gutes Geschäftsjahr zurück. Vorsitzender Günther Pfändner sprach bei der Hauptversammlung sogar von einem "einmaligen Ergebnis".
Knapp 750 000 Euro umfasste der Haushalt des Vereins im Jahr 2016. Zu verdanken ist dieser Erfolg Pfändner zufolge auch der hervorragenden Arbeit der Pflegekräfte mit Pflegedienstleiterin Sabine Herold und ihrer neue Stellvertreterin Tina Heinze an der Spitze. Insgesamt zwölf Pflegekräfte und fünf Hauswirtschafterinnen hielten den Betrieb am Laufen, so der Vorsitzende. Insgesamt seien 148 000 Einzelleistungen erbracht worden. 92 Patienten seien im Durchschnitt versorgt worden.
Ein besonderes Erfolgskonzept des Vereins ist laut Günther Pfändner nicht nur die häusliche Altenpflege, sondern auch die Arbeit der Betreuungsgruppen, die sich stetig wachsender Beliebtheit erfreuen. Federführend dafür verantwortlich seien die Mitarbeiterinnen Angela Schott und Tina Heinze, die den Senioren immer wieder ein passend auf sie zugeschnittenes Programm anbieten. Sie schenkten damit Angehörigen eine Erleichterung und den Pflegebedürftigen eine willkommene Abwechslung im Alltag schenken. In diesem Zusammenhang wies der Vorsitzende darauf hin, dass Freiwillige gesucht werden, die ehrenamtlich bei der Betreuungsgruppe mithelfen. Als Vorbereitung könne ein 40 Stunden dauernder Lehrgang absolviert werden.


Die Suche nach Räumen

Sabine Herold referierte bei der Jahreshauptversammlung über die Bedeutung der neuen Pflegegrade - das Nachfolgekonzept für die Pflegestufen. Die entscheidende Neuerung sei, dass ein neuer Pflegegrad eingeführt wurde, der auch bei geringer Beeinträchtigung der Selbstständigkeit zu Leistungen aus der Pflegekasse berechtigt. Die Diakonie bietet hierzu selbstverständlich entsprechende Beratungen an.
Der Wonseeser Bürgermeister Andreas Pöhner versprach, bei der Sanierung der Turnhalle in Wonsees auch einen Raum für die Betreuungsgruppe zu schaffen. Er lobte die gute Arbeit des Vereins und seiner Mitarbeiter.
Pfarrer Andreas Städtler betonte, wie wichtig es sei, keine Scheu vor Alten und Kranken zu haben, sondern sich ihnen anzunehmen - genau wie es Jesus getan habe.
Was die Zukunft angeht, so wünschen sich der Verein und besonders sein Vorsitzender Günther Pfändner, dass die Sanierung des Düll-Gebäudes in Kasendorf bald Wahrheit wird. Sein Wunsch wäre es, dass in diesem Gebäude im Kasendorfer Ortskern nicht nur eine neue Tagespflege, sondern auch die gesamte Diakoniestation untergebracht wird.
Heidi Krasser(rechts) hatte jahrelang die Vertretung für die Leitung in der Diakoniestation übernommen. Nach erfolgreicher Fortbildung hat Tina Heinze diese Aufgabe nun übernommen. Günther Pfändner überreichte beiden Blumen.
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