Hohenberg

Mit Wein und Liebe zur Heimat

Das Herbstkonzert der "Cäcilia" 1906 Hohenberg setzte gekonnt auf Emotionen und professionelle Mitstreiter.
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Der Gesangverein "Cäcilia" unter Bernhard Kraus beim Hohenberger Herbstkonzert Fotos: Klaus Buß
Der Gesangverein "Cäcilia" unter Bernhard Kraus beim Hohenberger Herbstkonzert Fotos: Klaus Buß
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"Freundschaft gibt Reichtum, Wärme und Licht..." Damit eröffnete der Gesangverin "Cäcilia" 1906 Hohenberg sein Herbstkonzert unter dem Motto "Mit Gesang und Wein in den Herbst".
Musikalisch mit dabei waren der Gospelchor "Emotions" aus Enchenreuth und verbal der aus Zell stammende Adrian Rossner mit einigen seiner schrägen, humoristischen Gedankengängen unter dem Titel "Waafn mit Adrian". "Cäcilia" ist der klassische gemischte Chor im Marktleugaster Ortsteil Hohenberg unter der Stabführung von Berhard Kraus. Klassisch auch, wie sehr viele gemischte Chöre, mit etwas dünner Besetzung in den Männerstimmen, die ihre Unterzahl aber mit Begeisterung und vollem Stimmeinsatz wettmachen und wacker die Stellung halten.
Mit "Freude und Frohsinn" machte "Cäcilia" dann auch weiter und präsentierte noch ein Lied zum Genuss eines edlen Tropfens, und auch das "Lied der Freude" hatte goldenen Wein, frohe Zecher und die Liebe zur Heimat zum Thema. Im Dreivierteltakt von "In Rüdesheim am Rhein" wurde schließlich auch fröhlich geschunkelt.
"Cäcilia" bot schließlich noch einen "Abschiedsgruß" und Vorsitzender Robert Steber-Fürst freute sich wie auch Bürgermeister Franz Uome über einen gelungen Abend, der mit "Kein schöner Land" ausklang. Zum Gelingen des Abends trug wesentlich auch des Enchenreuther Gospelchor "Emotions" bei. Unter Stefanie Groß boten die Frauen aber nicht nur Gospels, sondern auch profane Lieder und Ohrwürmer wie "I Will Follow Him", "Barbara Ann" und "Mamma Mia". Beim Gospel "Oh Happy Day" glänzte Daniela Bamberger als Solistin. Nur drei Worte brauchte Adrian Roßner aus Zell, um Aufmerksamkeit und vor allem Lacher auf seine Seite zu bringen. Im breiten Dialekt erzählte er in "Hohberch - der Perle des Frankenwalds" über Glaube und Aberglaube im Frankenwald und manch seltsame Bräuche, von der "Andreasnacht" als Nacht der Liebenden und wie man denn seine oder seinen Liebsten überhaupt erkennt.
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