Neunkirchen am Brand
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Mit Bravour und Top-Zeiten bestanden

Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen am Brand legten die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" ab. Erstmalig wurde hierbei die Varian...
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Die beiden Gruppen der FFW Neunkirchen bestanden die Prüfung mit Bravour. Foto: Robert Landwehr
Die beiden Gruppen der FFW Neunkirchen bestanden die Prüfung mit Bravour. Foto: Robert Landwehr
Zwei Gruppen der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen am Brand legten die Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz" ab. Erstmalig wurde hierbei die Variante III "Innenangriff - Wasserentnahme aus Hydranten" gewählt.
Der Vorteil in dieser Variante ist der Einsatz von Atemschutztrupps, was der Realität bei einem Innenangriff entspricht. Somit sind auch die Fertigkeiten der Atemschutzgeräteträger unter Beweis zu stellen. Dabei galt es nach gründlicher Ausbildung unter den Augen der Prüfer Kreisbrandinspektor (KBI) Markus Wolf sowie der Kreisbrandmeister (KBM) Berthold Burkhardt und Marc Meiner eine saubere Prüfung abzulegen.
Die Prüfung, welche aus drei Teilen besteht, zielt dabei darauf ab, die Leistung der Gruppe zu bewerten. Die Leistung besteht aus den Faktoren Arbeit und Zeit. Die Arbeit der Feuerwehr muss zwar schnell, aber auch geordnet und fehlerfrei ablaufen.
Von daher hatten die Prüflinge den Aufbau einer Löscheinheit, von der Verkehrsabsicherung angefangen über die Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten bis hin zum simulierten Innenangriff mit Sicherungstrupp, innerhalb von nur 300 Sekunden zu erledigen. Dabei galt es auch, sämtliche vom Gruppenführer erteilten Befehle sauber zu wiederholen und materialschonend zu arbeiten.
Vor dieser eigentlichen Übung gab es aber noch den ersten Teil der Prüfung zu absolvieren. Zum einen mussten entsprechende Knoten und Stiche in einer gewissen Zeit fehlerfrei angelegt werden. Außerdem mussten je nach Stufe der Leistungsprüfung Zusatzaufgaben bewältigt werden. So gibt es bei der Leistungsprüfung insgesamt sechs Stufen, die im Abstand von zwei Jahren abgelegt werden können. Die ersten drei Stufen werden mit Bronze, Silber und Gold betitelt, die Stufen 4 bis 6 mit Blaugold, Grüngold und der Höchststufe Rotgold. Als Zusatzaufgaben fungierten dann bei der Stufe Gold Fachwissen aus der Gerätekunde, bei Blaugold gab es Fragen zur Ersten Hilfe, bei Grüngold war Gefahrgutwissen gefragt, und bei der Stufe Rotgold musste ein allgemeiner Fragenkatalog ausgefüllt werden.
Der dritte und letzte Teil der Prüfung bestand dann aus dem Kuppeln einer Saugleitung. Diese dient im Ernstfall der Entnahme von Wasser aus einem Bach oder Weiher. Auch diese Aufgabe musste innerhalb einer Höchstzeit erreicht werden. Diesmal waren es nur 100 Sekunden, um vier Saugschläuche zu einem funktionierenden Saugrüssel zusammenzukuppeln und mit entsprechenden Sicherheitsleinen zu versehen und zu sichern.
Unter den Augen der Prüfer, der beiden Kommandanten Robert Landwehr und Thomas Heinlein und des Ehrenvorstandes Franz Erber konnten beide Gruppen diese Aufgaben mit Bravour und Top-Zeiten lösen und haben ihr entsprechendes Leistungsabzeichen bestanden, welches ihnen am Ehrungsabend im November überreicht wird. Bestanden haben die Stufe Bronze Annika Kuhl, Alexander Batz, Frederick Lenk, Xaver Schmitt, Lukas Berger und Thorsten Soltek, die Stufe Silber Franz Schmitt, Silvio Braun und Robert Polster, die Stufe Gold Markus Heid, die Stufe Blaugold Johannes Buttler und Markus Hermann und die Stufe Grüngold Sabrina Ratzel und Christian Mößner. red
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