Michelau
Ausstellung

Michelauer Fotoclub präsentiert sich von seiner schönsten Seite

Eine erfreulich große Zahl interessierter Besucher hatte sich zur Eröffnung der Fotoausstellung im Deutschen Korbmuseum eingefunden. Im Rahmen einer Sondera...
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Auf reges Interesse stießen die Bilder der Michelauer Amateurfotografen bei der Ausstellungseröffnung im Korbmuseum. Foto: Klaus Gagel
Auf reges Interesse stießen die Bilder der Michelauer Amateurfotografen bei der Ausstellungseröffnung im Korbmuseum. Foto: Klaus Gagel
Eine erfreulich große Zahl interessierter Besucher hatte sich zur Eröffnung der Fotoausstellung im Deutschen Korbmuseum eingefunden. Im Rahmen einer Sonderausstellung präsentiert dort der Michelauer Film- und Fotoclub einen Querschnitt durch sein fotografisches Schaffen.


Eine Form der Mitgliederwerbung

Seitens der Gemeinde erhofft man sich dadurch ein gesteigertes Besucherinteresse im Deutschen Korbmuseum. Für den überaus aktiven Verein ist es eine Form der Mitgliederwerbung. Als Hausherr hieß Bürgermeister Helmut Fischer die Gäste willkommen.
Schon die Vernissage machte deutlich, wie groß das Interesse an den fotografischen Arbeiten ist. Viele der fachkundigen Gäste gehören den benachbarten Fotoclubs an. Ihr reges Interesse wertet der stellvertretende Vorsitzende des Fotoclubs, Klaus Gagel, als Anerkennung für die Michelauer Vereinsarbeit und als Zeichen einer guten Nachbarschaft. "Seit 25 Jahren gibt es diese Fotoausstellungen im Deutschen Korbmuseum", darauf wies der Vorsitzende Georg Klerner-Preiss hin, der zur Verdeutlichung ein Einladungsplakat aus dem Jahr 1993 mitgebracht hatte. Die vorausgegangenen Ausstellungen beschäftigten sich mit Ansichten von und Ereignissen aus Michelau.
Erstmalig hat man sich entschieden, den Michelauer Fotoclub selbst zum Inhalt einer Fotoausstellung zu machen. Unter handwerklichen und inhaltlichen Gesichtspunkten wissen die Bilder zu überzeugen. Die Palette der über 50 Werke spannt sich von zahlreichen Naturfotos über packende Sportaufnahmen, harmonische Landschaftsaufnahmen, interessante Menschenschilderungen bis hin zu frappierenden Fotoexperimenten.
Dabei steht nicht immer nur die Ästhetik, das Streben nach dem "schönen" Bild im Vordergrund. So haben die Aufnahmen des Heimatforschers Ernst Schmidt in erster Linie dokumentarischen Charakter, während der Fotoclubvorsitzende Georg Klerner-Preiss vor allem auf Fotodokumente von besonderen lokalen Ereignissen setzt.


Unter den Top 100 platziert

Für die Qualität der Aufnahmen spricht auch, dass Bilder gezeigt werden, die sich bereits beim bundesweiten Blendewettbewerb unter den Top 100 platzieren konnten. Dies gilt beispielsweise für die Aufnahme von Birgit Kober "Die Angst überwinden". Es lohnt sich also nicht nur für ambitionierte Fotografen, einen Blick in die Sonderausstellung zu werfen. Die Aufnahmen bieten vielerlei Anregungen für das eigene fotografische Schaffen und können, so hofft man beim Fotoclub, dazu anregen, den Umgang mit der Kamera in der Auseinandersetzung mit Gleichgesinnten zu verfeinern.
Noch bis Mitte April wird die Fotoausstellung im Deutschen Korbmuseum zu sehen sein. Im Anschluss an die turbulente Faschingszeit bietet sich vielleicht eine gute Gelegenheit.
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