Grafengehaig
Strassenbau

Jetzt fehlt nur noch die Deckschicht

Der Neubau der maroden Gemeindeverbindungsstraße von Hüttenbach-Hetzenhof beschäftigt den Gemeinderat Grafengehaig seit acht Jahren. "Jetzt sind wir endlich...
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Der Neubau der Gemeindeverbindungsstraße von Hüttenbach nach Hetzenhof schreitet voran. Bei einem Ortstermin überzeugten sich (von links) Bernhard Korkisch von der Firma STK, Christian Heiß vom Planungsbüro IBP, VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber, Lothar Winkler vom Amt für Ländliche Entwicklung und Bürgermeister Werner Burger vom Fortgang des Projekts. Foto: Klaus-Peter Wulf
Der Neubau der Gemeindeverbindungsstraße von Hüttenbach nach Hetzenhof schreitet voran. Bei einem Ortstermin überzeugten sich (von links) Bernhard Korkisch von der Firma STK, Christian Heiß vom Planungsbüro IBP, VG-Geschäftsstellenleiter Michael Laaber, Lothar Winkler vom Amt für Ländliche Entwicklung und Bürgermeister Werner Burger vom Fortgang des Projekts. Foto: Klaus-Peter Wulf
Der Neubau der maroden Gemeindeverbindungsstraße von Hüttenbach-Hetzenhof beschäftigt den Gemeinderat Grafengehaig seit acht Jahren. "Jetzt sind wir endlich so weit, dass der Unterbau drin ist und die Straße im Winter befahren werden kann", sagte Bürgermeister Werner Burger bei einem Ortstermin. "Die Deckschicht kommt dann im Frühjahr 2018 drauf."
Burger dankte Abteilungsleiter Lothar Winkler vom Amt für Ländliche Entwicklung in Bamberg, "dass wir diese Einzelmaßnahme so gut gefördert bekommen". Ein dickes Lob richtete er auch an den Chef der Firma STK aus Stadtsteinach, Bernhard Korkisch, für die gute Arbeit.
"Solche Vorhaben sind für eine Flächengemeinde wie Grafengehaig sehr wichtig, um die Infrastruktur zu erhalten", erklärte das Gemeindeoberhaupt. Schon in der Ratssitzung am 6. April 2009 habe das Gremium den Planungsauftrag an das Bamberger Amt erteilt. "Das 150 Meter lange Straßenstück war in einem nicht mehr befahrbaren Zustand", so der Bürgermeister. Gedanken, nur eine neue Deckschicht für rund 10 000 Euro aufzubringen, habe das Gremium verworfen. Burger: "Die Jahre gingen ins Land, der Zustand dieser und anderer Straßen war immer wieder viel diskutiertes Thema in den Sitzungen, doch das liebe Geld ..."
Erst als der Freistaat das Kernwegenetzprogramm aufgelegt habe, sei wieder Bewegung in diese Angelegenheit gekommen. Am 25. April 2016 habe der Gemeinderat einstimmig den Ausbau als Einzelprojekt mit einer Förderung von 70 Prozent beantragt. Am 13. Juni 2016 habe das Gremium den Planungsauftrag an das Kulmbacher Büro IB vergeben. Nach dem erforderlichen Grunderwerb sei das Projekt im Frühjahr 2017 ausgeschrieben worden. Den Auftrag habe der Gemeinderat am 24. Juli an die Firma STK zum Preis von 228 137 Euro vergeben.
"Wir haben gerne der 70-prozentigen Förderung dieses Projektes zugestimmt", sagte Lothar Winkler. Von den zuschussfähigen Kosten trage das Amt 127 400 Euro. kpw
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