Hochwasserschutz auf der Agenda

In Haßfurt referiert der Bürgermeister über erledigte, unerledigte und künftige Projekte. Manche Wünsche aus der Bevölkerung bleiben unerfüllt.
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Derzeit läuft die Vorplanung des Wasserwirtschaftsamtes mit der Stadt Haßfurt zum Hochwasserschutz der westlichen Altstadt. Vorgesehen ist, den Bereich zwischen Kläranlage und der Mainmühle (rechts im Bild) durch Dämme, Mauern und mobile Elemente zu schützen.  Foto: Ulrike Langer
Derzeit läuft die Vorplanung des Wasserwirtschaftsamtes mit der Stadt Haßfurt zum Hochwasserschutz der westlichen Altstadt. Vorgesehen ist, den Bereich zwischen Kläranlage und der Mainmühle (rechts im Bild) durch Dämme, Mauern und mobile Elemente zu schützen. Foto: Ulrike Langer
Haßfurt —  Probleme, Wünsche und Anregungen haben die Bürger von Haßfurt offenbar so gut wie keine. Zumindest keine, die sie Bürgermeister Günther Werner öffentlich vortragen möchten. So besuchten auch nur rund 40 Frauen und Männer die Bürgerversammlung in der FC-Stadion-Gaststätte, bei der der Bürgermeister über die Vorhaben der Stadt informierte.


Neue Vorhaben

Als neueste Vorhaben nannte er den Bau eines Aufzugs im Inneren des Rathauses, das Projekt "Barrierefreie Altstadtgassen", den Anschluss an den Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, das Projekt Kernwegenetz der Allianz "Main & Haßberge" und den Mainausbau. "Wir werden die 200 Meter lange Liegestelle für Güterschiffe akzeptieren müssen, erhalten aber weiter hinten eine Anlegestelle für Hotelschiffe", teilte er mit. Derzeit laufe die Vorplanung des Wasserwirtschaftsamtes für den Hochwasserschutz der westlichen Altstadt. Vorgesehen sei, den Bereich zwischen Kläranlage und der Mainmühle durch Dämme, Mauern und mobile Elemente zu schützen.
Für das Baugebiet "Westlich der Sailershäuser Straße" mit seinen 35 Bauplätzen habe man inzwischen bereits 70 Bewerber.
Werner ging auch auf die Themen der Bürgerversammlung im letzten Jahr ein, die teils bis heute aktuell sind. So hat die Stadt auf Drängen der Anwohner östlich der Hofheimer Straße eine Parkzone ausgewiesen und neue Parkplätze geschaffen.
Einen Plan für die Verbreiterung des Geh- und Radwegs auf der Brücke in der Schweinfurter Straße habe man beim Staatlichen Bauamt Schweinfurt eingereicht, um die Anbindung zu verbessern. Dafür brauche die Stadt zudem die Genehmigung der Deutschen Bahn.


Lebendiger Mittelpunkt

Die öffentliche Nutzung des Hauses in der Hauptstraße 35 in Haßfurt werde weiterverfolgt, zumal 70 Prozent Fördermittel zugesagt seien und sich sonst niemand an die umfangreiche Sanierung wagen würde. Dazu meinte Horst Hofmann, Vorsitzender des Kulturforums, dass beim Straßenfest rund 100 Bürger eine öffentliche Nutzung befürwortet hätten. Er kündigte Unterstützung an.
Der Bürgermeister gab bekannt, dass sich die Sanierung der Flutbrücke noch hinziehen werde. Die Zufahrt zum FC-Gelände wird dafür als Ausweichstraße ausgebaut.
Den Wunsch, auf dem ehemaligen Möltergelände in der Zeiler Straße Parkplätze auszuweisen, könne man nicht erfüllen. Fortschritte machten der Bau des Wohnparks Rödersgraben auf dem Waldigelände, der Bau der Kinderkrippe im Osterfeld II und der Bau der Straße vom Gewerbegebiet zur HAS 10 von Haßfurt Richtung Ebern.


Verkehrszählungen

Diverse Verkehrszählungen im Großen Anger haben ergeben, dass der Verkehr nach der Erschließung des Baugebiets "Osterfeld II" deutlich angestiegen ist. Auch gab es immer wieder Tempoverstöße. Günther Werner sagte weitere Messungen zu.
Von Willi Gröhling kam die Bitte, den Wertstoffhof an der Uchenhofer Straße zu erweitern. Bürgermeister Werner versprach, sich mit dem Landkreis um eine Lösung zu bemühen.
Gertrud Preiser wiederum klagte, dass man holzige Abfälle nicht mehr verbrennen darf. Willi Gröhling monierte , dass in der Brückenstraße Autos den Gehweg für Fußgänger zustellten. Ludwig Memmel gab an, dass Fahrzeuge in der Hauptstraße immer wieder den Radweg widerrechtlich zuparkten.
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