Kronach
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Dienstleistungsbereich ist im Aufwind

Service und Problemlösung sind gefragt. Der Dienstleistungssektor boomt - von der Unternehmensberatung über die Verwaltung, Erziehung, Gesundheit und Pflege...
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Service und Problemlösung sind gefragt. Der Dienstleistungssektor boomt - von der Unternehmensberatung über die Verwaltung, Erziehung, Gesundheit und Pflege bis hin zu Reinigungs- und Bügeldiensten für Privathaushalte. Im Kreis Kronach sind 17 700 von insgesamt 33 200 Erwerbstätigen (im Jahresdurchschnitt) im Dienstleistungsbereich tätig. Das ist ein Anteil von 53,3 Prozent.


Strukturen werden verändert

Innovation und Fortschritt, die Steigerung der Arbeitsproduktivität, die Digitalisierung und die zunehmende Globalisierung verändern die Strukturen der deutschen Volkswirtschaft. Vor einem halben Jahrhundert dominierte der industrielle Sektor die Wirtschaftsleistung, heute trägt der Dienstleistungsbereich am meisten zum Bruttosozialprodukt bei. Hinzu kommt, dass auch Verbraucher immer mehr Geld für Dienstleistungen ausgeben. Für Freizeitangebote ebenso wie für Anlageberater, Reparaturen oder Gesundheitsdienste.
Im Jahresdurchschnitt 2015 gab es im Kreis Kronach laut amtlicher Statistik 33 200 Erwerbstätige - zieht man sämtliche Selbständige und mithelfende Familienangehörige von dieser Zahl ab, waren darunter 29 200 Arbeitnehmer, also Arbeiter, Angestellte Beamte und geringfügig Beschäftigte. Bezogen auf alle Erwerbstätigen arbeiteten 17 700 (53,3 Prozent) in Dienstleistungsbranchen, also beispielsweise in der Verwaltung, im Handel oder Gastgewerbe, bei Versicherungen, Finanzinstituten, Unternehmensberatungen und Reinigungsfirmen, als Masseurin, Friseurin oder therapeutische Dienstleisterin. Weitere 700 Männer und Frauen waren in der Land- und Forstwirtschaft tätig und 14 800 in produzierenden Bereichen, darunter 13 000 in Industrie- und Handwerksbetrieben sowie 1800 im Baugewerbe.


Minus von 4900 Erwerbstätigen

Für den Kreis Kronach meldet die Statistik für den Zeitraum 2000 bis 2015 ein Minus von 4900 Erwerbstätigen. Dabei verlor die hiesige Land- und Forstwirtschaft rund 500 Mitarbeiter, die Industrie verlor 5400 und der gesamte Dienstleistungsbereich gewann unterm Strich 900 Mitarbeiter. zds
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