Harsdorf
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Der Rasen kann wachsen

Der TSV Harsdorf investierte 40 000 Euro in eine Beregnungsanlage und eine Zuschauerterrasse vor dem Sportheim.
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Viel Geld hat der TSV Harsdorf in die Hand genommen, um eine Beregnungsanlage am Sportplatz zu installieren und die Zuschauerterrasse zu optimieren. Gut 40 000 Euro wurden investiert, ohne Aufnahme eines Darlehens war die Finanzierung nicht zu stemmen.
Vorsitzender Manfred Zapf erinnerte im Gespräch mit der BR daran, dass sich die Verantwortlichen schon vor zwei Jahren entschlossen hatten, den Rasenplatz mit einer Bewässerungsanlage zu versehen. "Wir wollten den Platz an verschiedenen Punkten gleichmäßig bewässern und auch dafür sorgen, dass der Platzwart nicht zu nächtlicher Stunde mit den Wasserschläuchen hantieren muss." 7000 Euro habe das Material gekostet. Man habe nicht nur eine Ringleitung mit Seitenästen verlegt, sondern auch Elektroleitungen. Die Anlage werde vom Sportheim aus gesteuert.
Nach dem Einbau der Bewässerungsanlage erhielt man plötzlich die Nachricht, dass ein Anschluss an die gemeindliche Wasserversorgung nicht möglich sei. Zapf: "Wir haben uns dann Rat eingeholt. Die Lösung bestand darin, zwei Wasserbehälter mit einem Fassungsvermögen von 20 Kubikmetern einzubauen." Bei der Inbetriebnahme sei man heilfroh gewesen, "dass alles perfekt funktionierte".
Bei den Erdarbeiten entstand Zapf zufolge die Idee, eine Terrasse zu bauen.


Viel Eigenleistung

Die Gesamtkosten bezifferte Zapf auf rund 40 000 Euro, wobei nur die Tiefbauarbeiten an eine Firma vergeben wurden. Alles andere geschah in Eigenleistung. Die Gemeinde Harsdorf konnte dem TSV dabei wenig unter die Arme greifen. Zapf, zugleich Zweiter Bürgermeister: "Wir sind ja eine Konsolidierungsgemeinde. Deshalb mussten wir ein Darlehen aufnehmen. Es ist aber alles in einem überschaubaren Rahmen."
Die Sportanlage ist im Besitz des TSV, und Zapf machte deutlich, dass immer wieder finanzielle Mittel notwendig sind, um die Anlage auf Vordermann zu bringen. "In den letzten Jahren wurden hier enorme Eigenleistungen erbracht, nicht nur von unseren älteren Mitgliedern, sondern auch von Fußballern."
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