Forchheim
Kulturpolitik

CSU: Kolpinghaus als Kulturzentrum institutionalisieren

Die CSU-Stadtratsfraktion unterstützt laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch "mit Nachdruck aktuelle Entwicklung im Kulturbereich" und dankt dem Jungen Th...
Artikel einbetten Artikel drucken
Die CSU-Stadtratsfraktion unterstützt laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch "mit Nachdruck aktuelle Entwicklung im Kulturbereich" und dankt dem Jungen Theater Forchheim (JTF) sowie allen mitwirkenden kulturschaffenden Vereinen für das Projekt "Kulturpuls".
Das Junge Theater entwickele sich demnach neben seiner Rolle als Kulturanbieter zunehmend zum Koordinator und somit zum Motor der lokalen Kulturszene. "Dies mit ausdrücklicher Unterstützung aller CSU-Stadtratsmitglieder sowie auch anderer Fraktionen", heißt es in der Presseaussendung.
Aufgrund dieser "deutlich erweiterten" Funktion war die CSU-Stadtratsfraktion, die laut Vorsitzendem Udo Schönfelder in sehr engem und vertrauensvollen Kontakt mit dem JTF-Vorstand steht, seit längerem bereit, das Junge Theater im Rahmen der städtischen Haushaltsberatung mit einem deutlich erhöhten jährlichen Zuschuss zu unterstützen.
Wenn nun aus den Reihen der Forchheimer Sozialdemokraten in den Raum gestellt werde, die CSU hätte diesbezüglich irgendeinen Antrag der Sozialdemokraten unterstützt, so grenze dies an "kommunalpolitische Hochstapelei". Die CSU-Stadtratsfraktion habe mit ihrer Zuschussoffensive ausschließlich auf Grundlage ihrer Kontakte zum JFT gehandelt.
Ergänzend zu städtischen Zuschusszahlungen sei aus den Reihen der CSU-Stadtratsfraktion bereits mehrfach angeregt worden, dass über die städtischen Wirtschaftsförderung darauf hingewirkt werde, für die Forchheimer Kulturszene "Bausteine für eine ergänzende Finanzierungssäule" zu entwickeln: kommunal unterstütztes Kultur-Sponsoring. Neben üblichen Spenden könnten Sponsoren beispielsweise Auftritte für Firmenveranstaltungen in Anspruch nehmen, was einen Mehrwert für alle Beteiligten darstelle.
Sowohl das Junge Theater und alle mitwirkenden Vereine als auch der Kolpinghausverein würden von "Kulturpuls" profitieren. Die Kulturoffensive wird nach Meinung der CSU-Fraktion ihren Beitrag leisten, das Kolpinghaus als Kulturzentrum zu institutionalisieren.
"Der runde Tisch Kultur lebt, anders als früher, aber gut", so die veröffentlichte Meinung der CSU-Räte. Dass neben "Kulturpuls" unter Regieführung des JTF ein Kulturnetzwerktreffen zur Unterstützung eines kommunalen Kulturentwicklungsplans erfolgt, begrüße die CSU-Stadtratsfraktion ausdrücklich. Seit nunmehr zwei Jahren forderten die CSU-Ratsmitglieder - bisher angeblich ohne erkennbare inhaltliche Resultate - seitens der städtischen Kulturbeauftragten die Erstellung dieses Plans, der neben Zielen, Zielgruppen, Lokalitäten im Innen- und Außenbereich, Terminen, Finanzierungsaspekten auch zu entwickelnde konkrete Maßnahmen zur Weiterentwicklung des Forchheimer Kulturangebots beinhalten müsse. Wenn nun das Junge Theater auf Grundlage einer öffentlich-institutionellen Partnerschaft diese Thematik anschiebe, sei das nach Auffassung der CSU-Räte gut so.
Für "Kulturpuls" würden alle CSU-Stadträte besten Zuspruch und gutes Gelingen wünschen. Sie selbst würden auch des öfteren vor Ort sein. Das Programm sei sehr beeindruckend. Nach Meinung der gesamten Fraktion können man dem JTF sowie allen Mitwirkenden nicht genug danken für deren Engagement für die Kulturarbeit. red
Verwandte Artikel
Verwandte Fotoserien
Noch keine Kommentare
Sie sind nicht angemeldet.
Sie müssen angemeldet sein, um Kommentieren zu können!
registrieren