Kasendorf
Projektgruppe

Bürgerverein: Kasendorf braucht den Düllsaal

Braucht Kasendorf den Düllsaal? Die Projektgruppe "Schwarzes Ross" des Bürgervereins Kasendorf hat eine eindeutige Antwort auf diese Frage: Ja! In der jüngs...
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Für den Erhalt des Düllsaals im ehemaligen "Schwarzen Ross" macht sich der Bürgerverein Kasendorf stark. Foto: Archiv/Katharina Müller-Sanke
Für den Erhalt des Düllsaals im ehemaligen "Schwarzen Ross" macht sich der Bürgerverein Kasendorf stark. Foto: Archiv/Katharina Müller-Sanke
Braucht Kasendorf den Düllsaal? Die Projektgruppe "Schwarzes Ross" des Bürgervereins Kasendorf hat eine eindeutige Antwort auf diese Frage: Ja!
In der jüngsten Sitzung wurde einmal mehr intensiv über die Zukunft des Düllsaals sowie die Entwicklung eines Nutzungskonzepts diskutiert. Anfragen der Volkshochschule, dort zum Beispiel einen Tanzkurs anzubieten, seien in der Vergangenheit abgewiesen worden. Veranstaltungen für etwa 100 Leute seien in Kasendorf derzeit eigentlich nur im Musikheim möglich - im November und Dezember kaum.


Große Räume fehlen

Die Belegung eines öffentlichen Raumes über mehrere Tage, etwa für eine Kunstausstellung oder Kulturtage sei in Kasendorf nirgends möglich, so die Mitglieder. Schon gar nicht im Ortskern.
Wo können in Kasendorf Theateraufführungen stattfinden, von der Weihnachtsfeier der Grundschule in der Schulturnhalle abgesehen? Wo können Konzerte aufgeführt werden, außer in der Kirche und Schulturnhalle? Die Projektgruppe des Bürgervereins sieht außerdem den Bedarf eines großen Saales für Vereine, die nicht über eigene Räumlichkeiten verfügen, für Jugendveranstaltungen (Film, Flohmarkt, Themenabende, Aktionstage), Seminare, Verbands- und Parteiarbeit und nicht zuletzt für private Jubiläen, Hochzeiten und anderen Festlichkeiten.


Dorfhaus ist ausgebucht

Das Dorfhaus in Peesten sei stark ausgebucht. Sicher hätten viele dieser Notwendigkeiten schon vor 100 Jahren die Mütter und Väter zum Bau eines Tanz- und Festsaales ohne Säulen mit doppelthoher Decke und erhöhter Galerie im Ortskern inspiriert, ausgeführt vom Kulmbacher Architekten Levermann mit finanzieller Hilfe des damaligen Magnus-Bräu-Besitzers Adam Düll.
Natürlich bedürfe die Nutzung des Düllsaales nach heutigen Standards noch weiterer Räume, am besten auf derselben Etage. Dazu seien Absprachen mit dem Diakonieverein notwendig, der die Kasendorfer Altentagesstätte mit entsprechenden Platzbedarf im gesamten Gebäudekomplex plant, sowie nicht zuletzt Überlegungen für eine effektive und überlegte Verwaltungsarbeit, die Miete, Unterhalt oder Reinigung umfasse.
Dafür sieht die Projektgruppe viele positive Beispiele in anderen Kommunen. Der Bürgerverein freut sich auf die zugesagte Informations- und Diskussionsveranstaltung des Marktgemeinderats über den Sach- und Planungsstand zum "Schwarzen Ross" samt Düllsaal. red
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