Kasendorf

Blasmusik, die Geschichten erzählt

Der Musikverein Kasendorf bittet am Samstag zum großen Herbstkonzert in die Schulturnhalle.
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Zeitgenössische Musik, die auch für junge Hörer unterhaltsam ist, präsentiert das Sinfonische Blasorchester Kasendorf. Foto: Martin Koslowsky
Zeitgenössische Musik, die auch für junge Hörer unterhaltsam ist, präsentiert das Sinfonische Blasorchester Kasendorf. Foto: Martin Koslowsky
Am Vorabend des 2. Advents findet das Herbstkonzert des Musikvereins Kasendorf in der Turnhalle der Schule Kasendorf statt. Es ist das traditionelle Konzert zum Ausklang eines ereignisreichen Jahres.
Das musikalische Angebot des Abends ist unkonventionell. Das
Jugendblasorchester Kasendorf eröffnet das Konzert und gibt schon einen Vorgeschmack auf den Musikstil, der das Konzert prägen wird: die symphonische Blasmusik.
Dieser Musikrichtung hat sich auch das Sinfonische Blasorchester Kasendorf verschrieben. Symphonische Blasmusik eröffnet einem jungen und jung gebliebenen Publikum eine besondere Klangerfahrung, die man gewöhnlich von einem Blasmusikkonzert nicht erwartet.


Hohes Renommee

Mit seiner Interpretation von Blasmusik hat das Sinfonische Blasorchester Kasendorf seit langem ein hohes Renommee bei einer immer größer werdenden Fangemeinde erworben. Dieses Konzert ist die ideale Gelegenheit, jenseits von Heimatflair oder Abendgarderobe ungezwungen eine moderne, lebendige und anspruchsvolle Musik zu hören, gerade auch für junge Zuhörer. Dem kommt der Musikverein Kasendorf mit einem moderaten Eintrittspreis von nur sieben Euro entgegen.
Die Besetzung des Sinfonischen Blasorchesters Kasendorf geht weit über die einer üblichen Blaskapelle hinaus. Der volle Klang symphonischer Blasmusik vermittelt das Hörgefühl der Filmmusik aus den großen Hollywoodstreifen.
In diesem Herbstkonzert hat das Sinfonische Blasorchester Kasendorf eine Revue der schönsten Musikstücke der vergangenen Jahre auf den Notenpulten. Unter der Leitung von Dirigent Thomas Eschenbacher werden Geschichten erzählt - zum Beispiel die eines versunkenen Dorfes in den Alpen oder vom Sängerkrieg auf der Wartburg.


Für alle Sinne

Das Orchester malt ein spannendes Bild des australischen Outbacks und nimmt die Zuhörer mit in ein altes Klostergemäuer, in dem ein Lehrer seinen Schülern den Optimismus wiederschenkt. Bei den meisten Stücken handelt es sich durchweg um zeitgenössische Musik, die für ein breites Publikum hörbar ist und dieses begeistert. Sowohl im Konzertsaal als auch im Rundfunk gibt es kaum die Gelegenheit, eine solche Musik wie in Kasendorf zu hören. Abgerundet wird der Auftritt wie immer mit einer imposanten Lichtregie, also ein Erlebnis für alle Sinne.
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