Harsdorf
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Arbeiten am Gemeindezentrum gehen dem Ende entgegen

Lediglich die neuen Fenster werden erst im Frühjahr eingebaut, und auch die im November vergebenen Gewerke für die Baumeister- und Zimmererarbeiten werden a...
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Mit dem Bau der Rampe am neuen barrierefreien Zugang zum Gemeindezentrum "Zur Tanne" wurde gestern begonnen. Foto: Werner Reißaus
Mit dem Bau der Rampe am neuen barrierefreien Zugang zum Gemeindezentrum "Zur Tanne" wurde gestern begonnen. Foto: Werner Reißaus
Lediglich die neuen Fenster werden erst im Frühjahr eingebaut, und auch die im November vergebenen Gewerke für die Baumeister- und Zimmererarbeiten werden aufgrund des Wintereinbruchs nicht mehr begonnen. Das waren die Informationen, die Bürgermeister Günther Hübner am Dienstagabend dem Gemeinderat gab.
Gestern wurde noch mit der Herstellung der Rampe für den barrierefreien Zugang am Südeingang begonnen und das Baugerüst am Anbau wird noch in dieser Woche abgebaut. Aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) hat die Gemeinde Harsdorf in den letzten Tagen für die Investitionsmaßnahme eine erste Zuschussrate über 350 000 Euro erhalten.
Zur Kenntnis nahm der Gemeinderat auch den geänderten Entwurf für den Ausbau der Gemeindeverbindungsstraße von Zettmeisel nach Altenreuth, der in zwei Bauabschnitten in den nächsten beiden Jahren verwirklicht werden soll. Der notwendige Grunderwerb für die Straßenbaumaßnahme hält sich nach den Worten von Bürgermeister Hübner in Grenzen. Den Bauabschnitt I von Zettmeisel bis zur Autobahnbrücke will die Gemeinde Harsdorf im kommenden Jahr angehen, und die Weiterführung der Straße bis Altenreuth hat die Kommune für 2019 ins Auge gefasst.
Das ehrgeizige Straßenbauprojekt wird Kosten von rund 1,1 Millionen Euro verursachen. Die Kosten sind gegenüber der ursprünglichen Planung unter anderem wegen der Auflagen zum Wasserrecht - ein Teilstück muss verrohrt werden - und dem notwendigen Einbau von Leitplanken um rund 400 000 Euro gestiegen. Über deren Sinnhaftigkeit zeigte sich der Gemeinderat allerdings verwundert. Gemeinderat Peter Krauß (CSU) wollte deshalb wissen, wer die Leitplanken gefordert habe. Bürgermeister Günther Hübner verwies hier auf einen Erlass des Innenministeriums.
Wie Bürgermeister Günther Hübner weiter mitteilte, wird die Telekom am "Dampferstadl" einen Funkmast mit einer maximalen Höhe von 30 Metern zur Verbesserung der LTE-Technik aufstellen.
In der jüngsten Bürgermeisterdienstbesprechung wurde die Rechtslage besprochen, die der Eichenprozessionsspinner auslöst. Bürgermeister Hübner kündigte hier noch eine Aufklärungsversammlung der Kirchengemeinde im Evangelischen Gemeindehaus an. Gemeinderat Hermann Hofmann (FW) schlug vor, die große Eiche auf dem Gelände der Kindertagesstätte vorsorglich zu fällen und einen neuen Baum zu pflanzen.
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